Mit dem damaligen Mercedes-Song von The Weeknd, "Blinding Lights", spielt auch der Pepsi-Teaser: In einem Spot auf der für die Fans eingerichteten Website singen Pepsi-Trinker den Hit mehr oder weniger gut mit – inklusive des Pförtners bei Pepsi, der den im schicken Cabrio vorfahrenden Sänger perplex durchwinkt.

Mehr Werbepausen für die Sender

Dass aufgrund des werblichen Strategiewechsels von Pepsi im Super-Bowl-Umfeld zu wenig TV-Werbung geschaltet wird, ist übrigens nicht zu befürchten. Das Gegenteil ist der Fall: Da die Nachfrage in diesem Jahr besonders groß ist, hat die NFL den Sendern CBS, NBC und Fox erlaubt, in den Play-Off-Spielen vor dem Finale jeweils zwei zusätzliche Werbeminuten einzufügen. Dafür werden jeweils eine Minute an Sender-Promotion und eine Minute an Spielzeit-Übertragung eingespart.

Für die Sender kommt da nochmal einiges an Einnahmen zusammen: Ein 30-Sekunden-Spot in diesem Umfeld ist normalerweise im Millionen-Dollar-Bereich angesiedelt. Im Super-Bowl-Finale wird das noch einmal kräftig getoppt: CBS verlangt für einen Werbespot in diesem Spiel 5,5 Millionen Dollar. Lohnen wird sich diese Investitionen vermutlich – denn aufgrund der Pandemie gehen Experten davon aus, dass sich in diesem Jahr so viele Menschen vor dem Fernseher einfinden werden wie kaum je zuvor.  



Manuela Pauker
Autor: Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde