So wird die Community jetzt dazu aufgerufen, Motive der Kampagne unter dem Hashtag #UNHATEWOMEN zu teilen, um so ein persönliches Zeichen gegen verbale Gewalt zu setzen. Um aber auch ganz gezielt bei bisher unkritischen Fans Bewusstsein zu wecken und Auseinandersetzung mit dem Anliegen zu fördern, nutzen die Berliner Kreativen zusammen mit dem Team von fischerAppelt, performance in digitalen Medien eine besondere Idee: Einzelne Szenen mit von Protagonistinnen vorgetragenen Zitaten werden als Pre-Rolls vor exakt jenen Musikvideos geschaltet, denen die Texte ursprünglich entnommen wurden. Ergebnis: Jede Schaltung ein sicherer Treffer. Und hoffentlich einer, der aufrüttelt. Ein offizieller Filter soll der Kampagne ebenfalls Aufwind geben.

Auf Agenturseite zeichnen der Executive Creative Director David Morales und Creative Director Philip Bolland für #UNHATEWOMEN verantwortlich.
Unterstützt wurde das Kreativgespann durch Christoph Laurisch und Jessica Philipp (Art Direction) sowie Jonas Bartelworth und Robert Miler (Text). In der Beratung betreute Rona Zachwey das Projekt. Der Kampagnenspot wurde von IT’S US produziert, die Regie übernahm Annegret von Feiertag. Der Berliner Fotograf Darius Ramazani steuerte die Motive bei, die Digital-Agentur Fork Unstable Media die Website unhate-women.com. Die Musikkomposition kommt von MOKOH Music, Tonmischung von Studio Funk Berlin. Die gezielte digitale Ausspielung der Kampagne übernahmen die Spezialisten von fischerAppelt, performance.



Lena Herrmann
Autor: Lena Herrmann

schreibt als Redakteurin für das Marketingressort der W&V unter anderem über Sportmarken und Reisethemen. Beides beschäftigt sie auch in ihrer Freizeit. Dann besteigt sie Berge, fährt mit dem Wohnmobil durch Neuseeland und Kanada, wandert durch Weinregionen oder sucht nach der perfekten Kletterlinie.