Insgesamt untersuchten die Wettbewerbsschützer 13 Branchen und die zugehörigen Lieferketten. Zu den am häufigsten gefälschten Produkten gehörten Lederprodukte, Uhren, Schuhe, Parfüm und Kosmetika sowie Tabakerzeugnisse. Viele der Fälschungen gelangten über Routen aus Albanien, Marokko und der Ukraine in die EU.

Ausgehend von einer Studie, die das EUIPO bereits 2016 mit der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) angestrengt hatte, werden unter anderem die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong, China, die Vereinigten Arabischen Emirate und die Türkei als bedeutendste Herkunftsorte für Fälschungen genannt, die die EU erreichen. Mit Griechenland gehört jedoch auch ein Mitgliedsstaat zu den größten Fälscher-Standorten.

Zwischen 2011 und 2013 hatten sogenannte schutzrechtsintensive Industrien - also Wirtschaftszweige, die für Verletzungen von Rechten des geistigen Eigentums besonders anfällig sind - laut EUIPO einen Anteil von 42 Prozent an der europäischen Wirtschaftskraft und stellten etwa 28 Prozent der Beschäftigten.

dpa


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W&V Redaktion
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