Tabakwerbung :
Politiker drängen auf Außenwerbeverbot für Tabak

Noch in dieser Legislaturperiode könnte es ernst werden mit dem Außenwerbeverbot für Tabakwaren. Die Drogenbeauftragte Marlene Mortler (CSU) drückt aufs Tempo.

Text: W&V Redaktion

- 1 Kommentar

Bundesernährungsminister Christian Schmidt drängt die Branche.
Bundesernährungsminister Christian Schmidt drängt die Branche.

Noch in dieser Legislaturperiode könnte es ernst werden mit dem Außenwerbeverbot für Tabakwaren. Denn die Drogenbeauftragte Marlene Mortler (CSU) drückt aufs Tempo. "Es kann doch nicht sein, dass wir mit einigen Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt Tabakprävention in Schulen machen, es aber gleichzeitig zulassen, dass die Unternehmen mit einem Vielfachen unseres Budgets auf dem Schulweg unserer Kinder Tabakwerbung aufstellen", sagte Mortler der Deutschen Presse-Agentur. Sie fügte hinzu: "Die Forschung zeigt uns zu alledem, dass Tabakwerbung gerade bei Jugendlichen Wirkungen erzielt."

Mortler und Bundesernährungsminister Christian Schmidt (CSU), dessen Haus die Federführung bei dem Gesetzesvorhaben hat, wollen noch in dieser Legislaturperiode das Außenwerbeverbot durchsetzen, das auch in Kinos Tabakwerbung stark einschränken würde. Doch ihnen läuft die Zeit davon. Der schon im vergangenen Frühjahr vorgelegte Gesetzentwurf wurde immer wieder auf die lange Bank geschoben, weil es innerhalb der Unionsfraktion sowie in Teilen der SPD Widerstand gibt.

Der stellvertretender Vorsitzender der Links-Fraktion, Frank Tempel, erklärte: "Die Drogenbeauftragte hat beim Kampf gegen die Tabakwerbung meine volle Unterstützung. Zwar lassen sich ungesunde Lebensweisen wie das Rauchen nicht verbieten, zumindest aber die Werbung für Tabakprodukte." Tempel fügte hinzu: "Marlene Mortler hat als Drogenbeauftragte das Problem, dass ihre eigene Fraktion von CDU/CSU von der Tabaklobby zugequalmt wurde.» 2015 habe allein Philipp Morris der CDU 80.000 Euro für Veranstaltungssponsoring bezahlt.

Doch auch die Werbewirtschaft und die Kommunen befürchten beträchtliche Einnahmeverluste, so dass auch hier die Vorbehalte gegen ein solches Verbot erheblich sind. Die Tabakindustrie nutzte das politische Hin und Her ganz offenbar, um sich neu aufzustellen. Nach dpa-Informationen legte sie bei der Außen- und Kinowerbung sowie bei Promotion und Sponsoring erheblich zu und steigerte die Gesamtwerbeausgaben von 2014 auf 2015 von 196 Millionen Euro auf mehr als 230 Millionen Euro. Zudem bewirbt die Industrie dem Vernehmen nach vermehrt die elektronische Zigarette bei Jugendlichen.

"Man muss es einfach klar aussprechen: Rauchen tötet, zerstört dadurch Familien, kostet das Gesundheitssystem Unsummen und belastet unsere Unternehmen allein durch die krankheitsbedingten Arbeitsausfälle jedes Jahr mit vielen Milliarden Euro", unterstrich die Drogenbeauftragte. "Bei über 120.000 Tabaktoten und volkswirtschaftlichen Belastungen von fast 80 Milliarden Euro im Jahr müssen wir einfach alles dran setzen, dass so wenige junge Leute wiemöglich mit dem Rauchen beginnen", mahnte Mortler. (dpa)


Autor:

W&V Redaktion
W&V Redaktion

Nicht alle W&V-Artikel erscheinen unter dem Namen eines einzelnen Autoren. Es gibt unterschiedliche Gründe, warum Artikel mit „W&V-Redaktion“ gekennzeichnet sind. Zum Beispiel, wenn mehrere Autoren daran mitgearbeitet haben oder wenn es sich um einen rein nachrichtlichen Text ohne zusätzliche Informationen handelt. Wie auch immer: Die redaktionellen Standards von W&V gelten für jeden einzelnen Artikel.



1 Kommentar

Kommentieren

Anonymous User 21. Februar 2017

Ich gebe zu ich bin ein Raucher. Ja, ich geniesse es, eine feine kubanische Zigarre nach einem guten Essen zu rauchen. Deshalb finde ich die Art und Weise wie man in letzter Zeit mit den Rauchern umgeht einer Hexenjagd ähnlich. Man wird als Aussätziger mittlerweile behandelt. Das Ganze wird vom Staat mit dem Gesundheitswohl der Bürger begründet.

Ich habe mir diese massive Antiraucher Kampagne genauer angeschaut und versucht heraus zu finde wo der Ursprung dieser fixen Idee her kommt und bin auf erstaunliche Tatsachen gestossen. Es hat alles im III. Reich angefangen. Ja, die Nazis waren die Ersten die eine Antiraucher Kampagne ins Leben gerufen haben und diese hat alarmierende Parallelen zu der Entwicklung die heute stattfindet und es werden ähnliche Aussagen gemacht. Damals wie heute gibt es feste Anzeichen, der Staat will die persönlichen Gewohnheiten einschränken, was als Vorbote einer Diktatur gesehen werden kann.

Anfang der 30ger Jahre als Teil der national- sozialistischen Rassenreinheitslehre, hat Hitler die Kampagne initiiert, das Rauchen in allen öffentlichen Gebäuden zu verbieten und prangerte es als Verrat an der Reinheit des Körpers an. In einer der Parteizeitungen stand „Nationalsozialistische Genossen, wisst Ihr dass unser Führer gegen das Rauchen ist? Jeder Deutsche ist verantwortlich für seine Taten und Emissionen gegenüber der Volksgemeinschaft und deshalb hat er nicht das Recht seinen Körper mit Drogen zu schädigen.“ Unermüdlich bekämpfte die NSDAP das Übel. 1938 verboten Luftwaffe und Post das Rauchen im Dienst, 1939 folgten Rauchverbote auf vielen Arbeitsplätzen, in Amtszimmern, Spitälern, in allen Gebäuden der Partei.

Himmler selbst untersagte allen uniformierten Polizei- und SS-Offizieren das Rauchen im Dienst. Noch wagten die Nationalsozialisten es nicht, ihren Soldaten die tägliche Tabakration von sechs Zigaretten zu verweigern, aber Hitler ordnete am 20. Juli 1940 an, dass Tabak nur mehr mit einem (heute auf jeder Zigarettenpackung aufgedruckten) Warnhinweis ausgeteilt werden darf.

Es waren auch deutsche Ärzte die 1939 als Erste den Zusammenhang zwischen Rauchen und Lungenkrebs erkannten. Von Hitler stammen auch die Sätze „Tabak ist die Rache des roten Mannes am weissen Mann für dessen Gabe des Schnapses“, und „Der Nationalsozialismus hätte niemals in Deutschland siegen können, hätte ich das Rauchen nicht aufgegeben.“ In den Schulen wurden die Kinder mit Schreckensbildern gewarnt, dass das Rauchen die Rassenreinheit beschmutzen würde und dass es nur eine schlimme Angewohnheit der Zigeuner, Schwarzen, Intellektuellen und Indianer wäre. Auch beim Schutz der deutschen Frau vor dem Tabak zeigten die Nazis die gebotene Radikalität. Sie halbierten nicht nur die Tabakrationen für Frauen, sondern verweigerten sie allen Frauen unter 25 Jahren sowie Schwangeren und verboten jeden Zigarettenverkauf an weibliche Gäste in Restaurants und Kaffees.

Geradezu prophetische Einsicht aber bewies Hitler, als er 1944 ein Rauchverbot in allen Stadtbahnen und Bussen initiierte, aus Sorge um die Gesundheit der jungen Schaffnerinnen. Der Begriff Passivrauchen wurde von den Nazis erfunden und als schädlich für die Mitmenschen deklariert. Hitler war ein strikter Vegetarier und rauchte nicht und trank keinen Alkohol ab 30. Er verbot es jeden in seiner Anwesenheit zu rauchen oder in einem Zimmer zu rauchen, dass er mal betreten würde. Interessant ist, die gleiche Einstellung hatten auch andere faschistische Diktatoren, wie Mussolini und Franco.

Welche Erkenntnisse können wir aus diesen Parallelen mit heute ziehen? Entweder waren die Nazis wirklich besorgt um die Volksgesundheit, oder sie benutzten die Antiraucher Kampagne als massives Kontrollinstrument über die Menschen, als Ausrede um die Freiheiten einzuschränken. Beachten wir, dass das Rauchen ein Symbol der Freiheit laut Edward Bernays ab 1920 galt. Da die Nazis überhaupt nichts gutes gemacht haben laut Geschichtsschreibung, wird es ihnen wohl um Freiheitsbeschränkung und nicht um die Gesundheit gegangen sein.

Die gleiche Frage kann man den Politikern und der Elite heute stellen. Entweder sind sie besorgt um unsere Gesundheit, oder sie wollen uns schrittweise auf eine Kontrolle jedes unserer Lebensgewohnheiten vorbereiten. Ich bin der Meinung es geht um Kontrolle, um die Einführung des totalen Überwachungsstaates und um eine neue Diktatur, denn die Gesundheit des Volkes hat den Mächtigen nie wirklich interessiert. Sonst würden sie uns ja nicht mit Radioaktivität aus Atomkraftwerken vollstrahlen, genmanipulierte Lebensmittel zulassen, mit schädlichen Impfstoffen vollpumpen, uns mit Röntgenstrahlen durchleuchten und mit elektromagnetischen Wellen bombardieren. Eine Elite die von Überbevölkerung spricht und eine Auslese der Menschheit befürwortet, ist sicher nicht interessiert den Krebs zu bekämpfen.

Sie wollen uns zeigen wer der Chef ist. Sie haben bereits uns gezwungen nichts mehr vor dem Autofahren zu trinken, uns anzuschnallen, nicht mit dem Handy zu telefonieren, einen Helm überall zu tragen, stellen überall Radarfallen und Blitzkästen auf, schreiben uns vor was wir essen und trinken sollen, wie wir uns bewegen sollen, Regeln alle Lebensbereiche mit Gesetzen und Vorschriften, zwingen uns dauernd "politisch korrekt" zu handeln und jetzt kommt noch die Angstmacherei wegen Waldsterben, Aids, Vogelgrippe, Terrorismus und wegen dem „Klimakiller“ CO2, wo uns ein schlechtes Gewissen eingeredet wird und schon das Ausatmen und Furzen eine Gefahr für die Welt bedeutet.

Sie kontrollieren und schränken schon so viel ein, was kommt als nächstes? Das sie uns vorschreiben was wir lesen, denken und sagen dürfen? Wie Orwell prophezeit hat, Newspeak, Doublethink, Big Brother, Thought Police? Ach ja, das haben wir ja schon alles. Wer die offizielle Geschichtsschreibung anzweifelt und berechtigte Fragen stellt, landet im Gefängnis. Sogar der Verteidiger geht ins Gefängnis, wenn er entlastende Beweise vorlegen will. Alleine in Deutschland wurden letztes Jahr 18'000 Menschen wegen dem was sie als gesagt haben verurteilt.

Wenn der Staat meint, man könnte möglicherweise ein Verbrechen begehen, dann kann man vorsorglich verhaftet werden. Man muss nichts tatsächlich verbrochen haben. Nichts mehr mit Meinungsfreiheit und Rechststaat in Europa. Und wer anders aussieht (arabisch mit Bart) wird auf der Strasse weg entführt, bekommt eine Kapuze über den Kopf gestülpt, einen Freiflug im CIA Jet spendiert und findet sich in einem KZ in Guantanamo wieder, wo man jahrelang in Isolationshaft gefoltert wird. Man hat keinerlei Rechstmittel und ist schutzlos. Die verlogenen und heuchlerischen europäischen Regierungen, welche uns vor machen sie wären für Demokratie und Rechtsstaat, kümmert es dann einen Dreck und lassen einen verrecken.

Könnte es sein, dass meine Weigerung, das Rauchen aufzugeben und kritische Fragen zu stellen, ein Zeichen von Geisteskrankheit ist? Vielleicht schädige ich die Volksgemeinschaft mit meinen Texten hier. Gewisse Menschen fühlen sich möglicherweise in ihrer Weltanschauung verletzt, durch meine freie Meinungsäusserung. Davor muss der Staat die Bürger schützen und mich und andere Volksschädlinge mit Drogen ruhig stellen und in die Klapsmühle einliefern.

Sehen wir nicht wo das alles hinführt? Wie lange wird es noch dauern, bis wir alle einen Chip unter der Haut tragen, Kameras uns ständig überwachen, wir pausenlos ausspioniert und abgehört werden, damit der Staat immer genau weiss wer man und wo man ist, oder was man gerade macht, sieht und hört? Technisch ist alles möglich. Wir leben in einer Welt voll von Paranoiker, die es nicht mehr wagen etwas zu tun, ausser es ist vom Staat ausdrücklich erlaubt, denn es könnte ja schlecht für die „Gesundheit“ sein. Tatsache ist, die Sprache und die Programme mit denen wir bombardiert werden, um den Eingriff in unser Privatleben zu rechtfertigen, ähneln sehr dem was die Nazis damals benutzt haben. "Es ist ja nur zu eurem Schutz und Wohl."

Dies sollte uns sehr alarmieren und ein Weckruf sein, was wirklich hinter diesen ganzen Antiraucher Kampagnen und sonstigen staatlichen Einschränkungen und Überwachungen für eine Absicht steckt.

Übrigens, die Antiraucher Kampagne der Nazis hatte keine Wirkung. Im Gegenteil, der jährliche Tabakkonsum stieg von 570 Zigaretten pro Kopf bei der Machtübernahme auf 900 Stück und es gibt Geschichtsprofessoren, die das als stillen Protest der Deutschen gegen die Bevormundung und Diktatur deuten. Deshalb werde ich mir aus noch einem guten Grund die nächste köstliche Zigarre anstecken und den Rauch den heutigen Verhaltensdiktatoren sinnbildlich ins Gesicht blasen.

Diskutieren Sie mit