Preis24.de wirbt mit Merkel und Assange

Alle sprechen über Assange: Da ist es ein wirklich cleverer Einfall, mit einer animierten Julian-Assange-Figur zu werben. "Keiner kann uns stoppen", tönt Assange in dem Spot von Preis24.de, und widerspricht dabei der Bundeskanzlerin. Hier gehts zum Spot.

Text: Markus Weber

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Für die einen ist er eine Art Messias, für die anderen ein Verbrecher. Jedenfalls ist er in aller Munde. Das macht Wikileaks-Gründer Julian Assange zum idealen Testimonial. Zumindest für eine Preisvergleichsseite wie Preis24.de, der es schließlich auch um das Thema Transparenz (nämlich beim Preis) geht. Da ist es ein cleverer Einfall, mit einer computeranimierten Julian-Assange-Figur zu werben. Der richtige Assange hat derzeit, wie man weiß, andere Probleme.

Zu sehen ist in dem Spot eine Menschenmenge vor dem Brandenburger Tor, die eine billige Telefon- und Internet-Flatrate fordert. "Billiger geht's nicht", versucht die Bundeskanzlerin die Gemüter zu beruhigen. Dann taucht plötzlich Mr. Wikileaks mit seinem Silberhaar und zwei Blondinen in den Armen auf - und widerspricht der Kanzlerin vor den Demonstranten: "Es geht doch billiger". Schließlich wiegelt er das Volk mit einem kämpferischen "Keiner kann uns stoppen!" vollends auf und lockt es damit zu Preis24.de.


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.



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