Heye :
Promi-Offensive bei McDonald's: Der erste Spot

Die Fastfood-Marke McDonald's engagiert gleich zehn deutsche Stars. W&V zeigt den ersten TV-Spot mit Moritz Bleibtreu und Alexandra Maria Lara vorab. Der Anlass: das neue Angebot: "1+1". Film ab!

Text: Ulrike App

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Gleich zehn deutsche Stars holt sich McDonald's für das neue Angebot "1+1" zur Hilfe. Heute geht ein erster TV-Spot mit dem Schauspieler-Duo Moritz Bleibtreu und Alexandra Maria Lara on Air. Weitere Clips und Werbemaßnahmen mit den restlichen Promis folgen in den kommenden Wochen. Um "1+1" zu erklären, steht Bleibtreu beispielsweise für den Cheeseburger, Kollegin Lara für die Coke Light, Christian Ulmen für die Bio Apfeltüte, Jürgen Vogel für den Veggieburger TS, Elyas M’Barek für den Chickenburger und Cro für den Snack Wrap TS. Ebenso mit dabei: Oliver Korittke, Palina Rojinski, Collien Ulmen-Fernandes und Joko Winterscheidt.

Die Mechanik der neue Offerte: Ein Snack plus ein Getränk können die Kunden nun für zwei Euro bekommen. "Mit unserer neuen Kampagne machen wir deutlich: Bei 1+1 ist für jeden etwas dabei. Wir zeigen die vielfältigen Kombinationsmöglichkeiten unseres Angebots – aber vor allem inszenieren wir unsere Snack-Produkte zeitgemäß", so Martin Nowicki, seit kurzem Vorstand Marketing von McDonald’s Deutschland. "Für diesen Anlass haben wir erstklassige Schauspieler und Künstler gewonnen, die in den Spots unsere Produkte spielen. Das weckt Emotionen, überrascht und spricht unsere Zielgruppe an."

Die Schauspieler, Moderatoren und Musiker treten in den TV-Spots in unterschiedlichen Zusammensetzungen auf (Produktion: e+p commercial). Die Filme, gedreht im Berliner Admiralspalast, sind Teil einer umfangreichen Offensive, die über alle Kanäle gespielt wird. Die Kreation kommt von Heye, München. Die Mediaplanung verantwortet Heye OMD, München. Laut McDonald's handelt es sich um eine der größten Kampagnen 2013. Der Burgerbrater ist schließlich jede einzelne Woche im Jahr mit Fernseh-Clips präsent und gehört zu den größten Werbungtreibenden in Deutschland.

Die Fastfood-Marke arbeitet immer wieder mit bekannten Persönlichkeiten. So polarisierte zuletzt Comedian Mario Barth für das Saison-Produkt McCurrywurst. Auf der Gehaltsliste standen in der Vergangenheit auch schon Model Heidi Klum, Fußballer Michael Ballack, Koch Alfons Schuhbeck und Fußball-Manager Uli Hoeneß.


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Ulrike App
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ist bei W&V Online für Digitalthemen zuständig. Und das hat nicht nur mit ihrem Nachnamen zu tun, sondern auch mit ihrer Leidenschaft für Gadgets und Social Media. Sie absolvierte vor ihrer Print-Zeit im Marketing-Ressort der W&V die Berliner Journalisten-Schule und arbeitete als freie Journalistin.



7 Kommentare

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Anonymous User 16. Mai 2013

Ein Skandal dass sich diese Personen für derat schlechte Produkte als Werbepartner zur Verfügung stellen. Statt die Produkte zu emotionalisieren sollten mal transparent gemacht werden, von wo die Produkte kommen, welche ethischen Standards bei den Herstellern gelten und unter welchen Bedingungen die Tiere für McDonalds Produkte leben und sterben. Vielleicht würde das erklären weswegen soviel Geld in die Werbung und nicht in die Qualität und die Transparenz bei McD investiert wird

Anonymous User 15. Mai 2013

@John Doe: Das kostet die doch nichts, Werbekosten werden regelmäßig von der Steuer abgesetzt. Die Millionen bezahlen letztendlich wir, nicht der Konzern.

Anonymous User 15. Mai 2013

Jetzt wird hier ja schon wieder das Thema "Billige Frauen" aufgegriffen. Zwar nicht so "billig" wie beim Redcoon-Geblödel, aber es möchte uns zumindest nicht vergessen lassen, dass Frauen kaufbar sind/sein sollen.

Und abgesehen davon zeigt diese Kampagne, wie schon in den anderen Kommentaren erwähnt, wen man für Geld alles kaufen kann. (für was sonst…)
Irgendwann kaufen sie jeden.

Anonymous User 15. Mai 2013

trägt Jürgen Vogel ein Long-Sleeve weil keine Tattoos zu sehen sein sollen?

Anonymous User 14. Mai 2013

Ich hätte den Schauspielern oben nicht zugetraut, dass sie für so etwas wie McDoof Werbung machen, aber man lernt nie aus... wie schon geschrieben: Irgendwann kaufen sie jeden.

Anonymous User 14. Mai 2013

Statt Millionen in Werbekampagnen zu verblasen sollte man die Produkte verbessern. Wenn man die Burger immer kleiner macht und bei Sauce und anderen Zutaten spart macht man auch für 1 Euro keinen Gewinn mehr wenn die Kunden ausbleiben.

Anonymous User 14. Mai 2013

Irgendwann kaufen Sie jeden.

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