Proteste gegen Bikiniwerbung: H&M muss sich entschuldigen

Zuviel nackte Haut war's nicht, aber zuviel braune nackte Haut: Weil die Models der aktuellen Kampagne zu arg gebräunt waren, ist H&M ins Kreuzfeuer der Kritik geraten.

Text: Anja Janotta

11. May. 2012

Zuviel nackte Haut war's nicht, aber zuviel braune nackte Haut: Weil die Models der aktuellen Kampagne zu arg gebräunt waren, ist H&M ins Kreuzfeuer der Kritik geraten. Gesundheitsschützer monierten, dass damit ein "tödliches Schönheitsideal" propagiert werde - zuviel Sonneneinstrahlung könnte zu Hautkrebs führen. Die Kette würde die Gefahren ignorieren. Nun musste der schwedische Modekonzern gegensteuern und sich für die Kampagne entschuldigen.

Man werde diesen Aspekt bei künftigen Kampagnen berücksichtigen, hieß es von H&M. "Es war nicht unsere Absicht, für ein bestimmtes Ideal zu werben oder zu gefährlichem Handeln anzuregen."


Autor:

Anja Janotta, Redakteurin
Anja Janotta

seit 1998 bei der W&V - ist die wohl dienstälteste Onlinerin des Hauses. Am liebsten führt sie Interviews – quer durch die ganze Branche. Neben der W&V-Morgenpost, Kreativ- und Karrierethemen schreibt sie ab und zu was völlig anderes - Kinderbücher. Das jüngste dreht sich um  ein paar nerdige Möchtegern-Influencer.



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