Trotzdem löste die Shampoo-Werbung Protestwellen und Shitstorm in sozialen Netzwerken aus. Anhänger der radikalen Oppositionspartei EFF demonstrierten vor den Geschäften der Drogeriemärkte. Sie  rief zu Protesten auf und schrieb in ihrem Twitter-Feed: "Wir werden nicht zulassen, dass der reuelose und perverse Rassismus von Clicks in Südafrika weitergeht. #Clicksmustfall."Auf TV-Bildern waren geschlossene oder blockierte, aber verwüstete Filialen zu sehen. Auf Twitter teilten Menschen unter dem Hashtag #Blackhairmatters ihre Wut gegenüber der Haarwerbung.

Die Menschenrechtskommission des Landes hat nach Angaben des TV-Senders eNCA um ein Treffen mit dem Management der Handelskette gebeten. Der Geschäftsführer Vikesh Ramsunder stellte fest, dass die Bilder und Inhalte von ihrem US-Lieferanten "Tresemme" zur Verfügung gestellt und ohne Änderungen übernommen wurden. Tresemme gehört zu Unilever.