Sexismus-Vorwürfe :
Renault muss sich wegen Nagellack-Spot rechtfertigen

Ist die Werbung von Renault sexistisch? Im Social Web gibt es Kritik am neuen Nagellack-Spot. Bilden Sie sich selbst Ihr Urteil.

Text: W&V Redaktion

„Ist die Renault-Werbung sexistisch?”

Sexismus-Vorwürfe gegen Renault: Das Unternehmen hat gemeinsam mit der Kosmetikmarke De Blangy Nagellack in den Farben des Modells Twingo herausgebracht, mit denen schlechte Autofahrerinnen Kratzer am Auto kaschieren können. So intepretieren Kritiker jedenfalls den aktuellen Renault-Spot auf Youtube ("Twingo Nail Polish"). Dort übermalt eine Blondine eine Schramme in der passenden Nagellackfarbe Pastell-Blau.

"Dieser schleichende, gewöhnliche, alltägliche Sexismus" sei die Grundlage für noch schlimmere Diskriminierungen, zitiert Bloomberg die Vorsitzende der französischen Femnismus-Initiative Chiennes de Garde. "Sagt, dass das ein Aprilscherz ist", gehen Französinnen den Autobauer auf Twitter an.

Zu einem größeren Shiststorm hat es noch nicht gereicht, aber Renault ist alarmiert. Man wolle in den Werbespot niemanden angreifen oder diskriminieren, sondern nur Kunden unnötigen Ärger und Kosten ersparen. Und dazu würden sowohl Frauen als auch Männer zählen, zitiert das Online-Portal 20 Minutes aus der offiziellen Erklärung des Unternehmens.

Sexismus oder einfach eine Frau, die sich zu helfen weiß? Hier können Sie sich selbst Ihr Urteil bilden:

„Ist die Renault-Werbung sexistisch?”


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