Für einen guten Weg hält der Autoexperte die vom Ex-Opel-Chef Stracke vorgegebene Marschrichtung, Opel als "emotionale und menschliche" Marke zu positionieren. Auch die Ansätze, Opel als "grünste Automarke" zu bewerben, seien vielversprechend. Doch habe dies noch Bestand oder wird Opel wieder zur "Marke für Malocher", wie Äußerungen von Opel-Chef Thomas Sedran fürchten lassen?

Seiwerts Fazit: "GM hat kein Konzept außer Kostensenken. Opel hat vielleicht eines, wird aber von Detroit nicht ernst genommen. Helfen kann jetzt nur noch die geballte Schwarm-Intelligenz der Autonation."

W&V Online findet diese Idee unterstützenswert und möchte daher auch die Kreativen und Vordenker aus der Werbebranche und Medienlandschaft ermutigen, an einem Rettungsplan mitzuwirken. Wer ein Zukunftskonzept oder eine Idee hat, kann diese als Kommentar in der Kolumne oder per E-Mail an martin.seiwert@wiwo.de schicken. Alle konstruktiven Vorschläge werden veröffentlicht.

  



Frauke Schobelt, Ressortleiterin
Autor: Frauke Schobelt

koordiniert und steuert als Newschefin der W&V den täglichen Newsdienst und schreibt selber über alles Mögliche in den Kanälen von W&V Online. Sie hat ein Faible für nationale und internationale Kampagnen, Markengeschichten, die "Kreation des Tages" und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.