Neue Markenstrategie :
S.Oliver wird zum Multi-Marken-Konzern

Umbau bei der S.Oliver Group: Das Modeunternehmen aus dem unterfränkischen Rottendorf bekommt eine Holding-Struktur und wird vom kommenden Jahr an zum Multi-Marken-Konzern umgebaut.

Text: Markus Weber

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Umbau bei der S.Oliver Group: Das Modeunternehmen aus dem unterfränkischen Rottendorf bekommt eine Holding-Struktur und wird vom kommenden Jahr an zum Multi-Marken-Konzern umgebaut. Darüber hinaus wird das Unternehmen von s.Oliver in Freier Group umbenannt. Das gab der Modehändler am Freitag (30.10) bekannt.

Die neue Konzernstrategie sieht künftig für jede Marke eine eigenständige rechtliche Einheit mit einer entsprechenden operativen Geschäftsführung vor. Zur neuen Freier Group gehören vom Start weg die Marken s.Oliver, TriangleComma und Liebeskind Berlin. Innerhalb der s.Oliver-Markenwelt bekommt der Bereich Casual-Mode künftig die Farbe Rot, der bisherige Premium-Bereich mit dem Fokus auf anlassorientierter Mode bekommt die Farbe Schwarz. Aus s.Oliver Denim wird ab August 2016 die künftige Jeansmarke QS.

"Wir sind davon überzeugt, dass die neue Holdingstruktur unser operatives Geschäft stärken wird. Aus einem großen Tanker wird ein Mutterschiff mit vielen Marken-Schnellbooten", glaubt s.Oliver-CEO Armin Fichtel.

Der fränkische Modekonzern beschäftigt weltweit 7600 Mitarbeiter und hat im vergangenen Jahr 1,65 Milliarden Euro umgesetzt.


Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.



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