Ketchum Pleon :
Sachsen investiert 16 Millionen Euro in Imagekampagne

Alle Aufmerksamkeit will das Land Sachsen künftig auf sich lenken und gleichzeitig sein Image (Dialekt!) verbessern. 16 Millionen Euro, mehr denn je, gibt die Staatskanzlei dafür in den kommenden zwei Jahren aus.

Text: Conrad Breyer

Alle Aufmerksamkeit will das Land Sachsen künftig auf sich lenken und gleichzeitig sein Image (Dialekt!) verbessern. 16 Millionen Euro, mehr denn je, gibt die Staatskanzlei dafür in den kommenden zwei Jahren aus. Den Auftrag für die Standortkampagne hat nach einem Pitch Ketchum Pleon in Dresden gewonnen und dies schon via Twitter gefeiert. An dem Wettbewerb beteiligt war "Kontakter"-Informationen zufolge auch Scholz & Friends in Berlin, die schon für Baden-Württemberg eine Imagekampagne gestaltet hat.

„Die Standortkampagne soll helfen, das Image des Freistaates Sachsen zu verbessern. Gleichzeitig soll die Bekanntheit von Sachsen national und international kontinuierlich und messbar erhöht werden“, sagt eine Sprecherin.

In die Kampagne eingeschlossen sein sollen die Bereiche Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Tourismus, Kultur und Sport. Zielgruppe sind Touristen und Investoren. Sachsen wirbt mit seiner Wirtschafts- und Innovationskraft sowie seiner Lebensqualität.

An der europaweiten Ausschreibung haben sich nur deutsche Agenturen beteiligt. Ketchum Pleon habe mit seiner modernen Herangehensweise überzeugt, sagte Regierungssprecher Christian Hoose nach einer Kabinettssitzung am Dienstag. Und: „Der Sitz in Dresden war wichtig, ebenso die internationale Vernetzung.“

Weitere Informationen zum aufwendigen Pitch lesen Sie im aktuellen "Kontakter" Nr.8.


Autor:

Conrad Breyer, W&V
Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er liebt alles, was Struktur hat in der Agenturwelt und Werbern unter den Nägeln brennt. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LSBTI-Rechte, insbesondere in der Ukraine.