Smart Ideas :
Sally, der Roboter-Salatkoch

Montagearbeit, Kundendienst, schreiben - jetzt auch noch Salat! Chowbotics (kein Witz) verkauft einen Robo-Koch für Salat. Mit Potenzial für mehr.

Text: Ralph-Bernhard Pfister

Sally bietet ihr Menü via Touchscreen an.
Sally bietet ihr Menü via Touchscreen an.

Durch AI und Machine Learning ist die Diskussion darüber, was Maschinen vielleicht besser können als der Mensch, wieder im vollen Gange. Analysieren, Auto fahren, Media buchen - ok, das kennt man alles. Worauf man eher nicht kommt: Salat machen. Genau das ist die Spezialität von Sally, dem ersten Roboter des Startups Chowbotics. Der kühlschrankgroße Roboter erlaubt es Menschen, via Touchscreen Salate zu bestellen, die dann frisch zusammengestellt und im Schacht serviert werden.

Nicht unbedingt ein Szenario für die heimische Küche, aber da, wo Convenience Food gefragt ist, durchaus eine Alternative zum komplett fertig abgepackten Salat. Die Rezepte zusammengestellt hat dabei jemand, dem das Tech-Umfeld wohlvertraut ist: Das Startup hat Bloomberg zufolge Charlie Ayers gewonnen, Googles ersten angestellten Koch. Er hat Sally mit rund 1000 Rezepten aus 21 Zutaten bestückt.

Braucht die Welt einen Salat-Bot? Vermutlich nicht. Aber im Silicon-Valley-Umfeld dürfte das Gerät seine Käufer finden, auch für den Mietpreis von 500 Dollar pro Monat. Die nächsten Modelle sollen dann auch Chinesich, Mexikanisch und Indisch zubereiten können. Als Ersatz für Foodtrucks, Tiefkühlregal oder Snackautomaten definitiv eine Idee.


Autor:

Ralph Pfister
Ralph-Bernhard Pfister

Ralph Pfister ist Koordinator am Desk der W&V. Wenn er nicht gerade koordiniert, schreibt er hauptsächlich über digitales Marketing, digitale Themen und Branchen wie Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. Sein Kaffeekonsum lässt sich nur in industriellen Mengen fassen. Für seine Bücher- und Comicbestände gilt das noch nicht ganz – aber er arbeitet dran.


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