Kritik an Magermodel :
Schockplakate von Saint Laurent verschwinden in Paris

Die Motive mit Mager-Model und aufreizenden Posen haben massive Kritik ausgelöst und die französische Werbeaufsicht auf den Plan gerufen.

Text: W&V Redaktion

Die Motive mit Mager-Model und aufreizenden Posen haben massive Kritik ausgelöst und die französische Werbeaufsicht auf den Plan gerufen.
Die Motive mit Mager-Model und aufreizenden Posen haben massive Kritik ausgelöst und die französische Werbeaufsicht auf den Plan gerufen.

Umstrittene Schockplakate des Luxus-Modehauses Saint Laurent (YSL) sind an mehreren Stellen der Pariser Innenstadt nicht mehr sichtbar. Die Werbung war kritisiert worden, weil sie Frauen in erniedrigenden Positionen zeige. Ob die Werbung in der Hauptstadt komplett abgehängt wurde, war zunächst nicht in Erfahrung zu bringen - das Modehaus war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Die Aufsichtsbehörde für den Werbesektor (ARPP) hatte YSL zuvor aufgefordert, die Werbekampagne einzustellen. Die von der Branche getragene Einrichtung sprach von einer "Instrumentalisierung von Frauen", die zu Sex-Objekten degradiert würden. Kritik gab es auch an einem extrem dünnen Model. Es gingen über 200 Beschwerden ein. Die ARPP will am Freitag über den Fall beraten.

Eines der umstrittenen Plakate zeigt eine Frau mit gespreizten Beinen und Netzstrümpfen, ein anderes ein Mager-Model, das sich über einem Hocker abstützt. 

(dpa)


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