Kluger-Kopf-Kampagne :
Scholz & Friends macht Wacken-Gründer Thomas Jensen zum FAZ-Testimonial

Die Kampagne "Dahinter steckt immer ein Kluger Kopf" geht in die nächste Runde - mit Thomas Jensen, Gründer des Wacken Open Air.

Text: Conrad Breyer

Thomas Jensen musste sich nicht lange überreden lassen. Er war gleich bereit, sich für die F.A.Z. fotografieren zu lassen.
Thomas Jensen musste sich nicht lange überreden lassen. Er war gleich bereit, sich für die F.A.Z. fotografieren zu lassen.

Thomas Jensen liest die "FAZ". In echt, nicht nur für die Werbung. Und weil das so ist, hat sich der Gründer des Wacken Open Air vergangenen Donnerstag (3. August 2017) eben mal schnell auf der Bühne fotografieren lassen. Für die Kampagne "Dahinter steckt immer ein kluger Kopf". Live, bei laufendem Festivalbetrieb vor mehr als 75.000 Metal-Fans. Gut, die werden von dem Shooting (Agentur: Scholz & Friends) nicht viel mitbekommen haben; die Band, das Orchester und die Technik dafür umso mehr. Auf der Bühne muss ja jeder Schritt sitzen. Und die Band Accept war Donnerstagabend der Hauptgig zwischen 20 Uhr und 22 Uhr.

Ein Wahnsinn. "Wir haben nicht daran geglaubt, die Motividee mit Thomas Jensen so umsetzen zu können", sagt Matthias Spaetgens, Partner und CCO der Scholz & Friends Group in Hamburg. Das sei bei besonderen Ideen ja immer so, dass die Umsetzung anfangs schier unmöglich erscheint. Spaetgens war mit seinem Team live vor Ort. Aber dann hat Jensen tatsächlich zwei Tage nach Anfrage reagiert und zugesagt.

F.A.Z.-Motiv mit Wacken-Festival-Gründer Thomas Jensen

F.A.Z.-Motiv mit Wacken-Festival-Gründer Thomas Jensen

Ein treuer Leser der F.A.Z.

Jensen liest die Frankfurter Allgemeine seit Jahrzehnten; er kennt und liebt die Kampagne. Ein Zeichen dafür, wie stark die Marke inzwischen ist. Er fühle sich geehrt, sagt der Festivalchef, in einer Reihe mit Leuten inszeniert zu werden, die zu den Großen der Republik gehören wie Yehudi Menuhin (1997) oder Trainer Jürgen Klopp (2012). Und Scholz & Friends hat wieder einen Coup gelandet. "Wir versuchen immer, eine gute Mischung hinzubekommen mit Leuten aus der Wirtschaft, Politik Sport, Wissenschaft und Kultur", sagt Spaetgens. Einer wie Jensen habe in der Reihe noch gefehlt. "Er hat in Deutschland ein Event geschaffen, das die Musikszene international geprägt hat. Alleine mit Deutsch kommen Sie in Wacken nur schwer durch. Hier sind Gäste aus aller Welt", sagt Spaetgens.

Für Fotograf Kai-Uwe Gundlach war das Shooting eine Herausforderung. Er musste still im Hintergrund agieren und sich ganz auf die Situation vor Ort einlassen. Zwischen Band, Orchester, einer Licht- und Feuershow musste er den Lesenden in Szene setzen, ohne zu stören. Um auf der sicheren Seite zu sein, hatte die Agentur eingangs drei Bildperspektiven festgelegt und mit zwei Kameras gearbeitet. Schließlich konnte Gundlach nicht wissen, wie an dem Abend die Lichtverhältnisse auf der Bühne sein würden. 

Sonntagscoup: Thomas Jensen zeitnah in Druck

Die Anzeige ist diesen Sonntag (6. August 2017) schon in der Sonntagsausgabe der FAZ erschienen. Zu sehen sein wird sie außerdem in der FAZ selbst und zahlreichen anderen Zeitungen und Zeitschriften.

"Eine Zeitung wie die F.A.Z. lese ich nicht im Vorbeigehen, ebenso wie sich mir die Musik nur erschließt, wenn ich fokussiert bin. Für mich stehen die Frankfurter Allgemeine Zeitung und Heavy Metal für Tiefe und Ehrlichkeit", sagt Thomas Jensen. Er ist bekennender F.A.Z.-Leser. Wie das Festival begleitet auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung den Wacken-Gründer seit Jahrzehnten. Zum Dokumentarfilm über Wacken, "Full Metal Village", hat Jensen offenbar ein Artikel in der F.A.Z. inspiriert.

Das Wacken Open Air hat Thomas Jensen 1990 mit seinem Freund Holger Hübner gegründet. Damals zahlten 800 Besucher zwölf Mark Eintritt, um sechs Bands zu sehen. Eine Kiesgrube in Wacken,  Heimatdorf von Jensen und Hübner, war der Austragungsort. Heute spielen vor mehr als 75.000 Zuschauern über 170 Acts, das Festivalgelände ist 340 Fußballfelder groß. Ein Profi-Team sorgt für einen reibungslosen Ablauf. Doch eines ist über all die Jahre geblieben: die familiäre Atmosphäre des Festivals. Bestätigt auch Spaetgens: "Die Fans sehen auf den ersten Blick düster aus. Aber es begegnet einem hier unglaublich viel Herzlichkeit. Das ist schon etwas ganz Besonderes."


Autor:

Conrad Breyer, W&V
Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er liebt alles, was Struktur hat in der Agenturwelt und Werbern unter den Nägeln brennt. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LSBTI-Rechte, insbesondere in der Ukraine.