Für Fotograf Kai-Uwe Gundlach war das Shooting eine Herausforderung. Er musste still im Hintergrund agieren und sich ganz auf die Situation vor Ort einlassen. Zwischen Band, Orchester, einer Licht- und Feuershow musste er den Lesenden in Szene setzen, ohne zu stören. Um auf der sicheren Seite zu sein, hatte die Agentur eingangs drei Bildperspektiven festgelegt und mit zwei Kameras gearbeitet. Schließlich konnte Gundlach nicht wissen, wie an dem Abend die Lichtverhältnisse auf der Bühne sein würden. 

Sonntagscoup: Thomas Jensen zeitnah in Druck

Die Anzeige ist diesen Sonntag (6. August 2017) schon in der Sonntagsausgabe der FAZ erschienen. Zu sehen sein wird sie außerdem in der FAZ selbst und zahlreichen anderen Zeitungen und Zeitschriften.

"Eine Zeitung wie die F.A.Z. lese ich nicht im Vorbeigehen, ebenso wie sich mir die Musik nur erschließt, wenn ich fokussiert bin. Für mich stehen die Frankfurter Allgemeine Zeitung und Heavy Metal für Tiefe und Ehrlichkeit", sagt Thomas Jensen. Er ist bekennender F.A.Z.-Leser. Wie das Festival begleitet auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung den Wacken-Gründer seit Jahrzehnten. Zum Dokumentarfilm über Wacken, "Full Metal Village", hat Jensen offenbar ein Artikel in der F.A.Z. inspiriert.

Das Wacken Open Air hat Thomas Jensen 1990 mit seinem Freund Holger Hübner gegründet. Damals zahlten 800 Besucher zwölf Mark Eintritt, um sechs Bands zu sehen. Eine Kiesgrube in Wacken,  Heimatdorf von Jensen und Hübner, war der Austragungsort. Heute spielen vor mehr als 75.000 Zuschauern über 170 Acts, das Festivalgelände ist 340 Fußballfelder groß. Ein Profi-Team sorgt für einen reibungslosen Ablauf. Doch eines ist über all die Jahre geblieben: die familiäre Atmosphäre des Festivals. Bestätigt auch Spaetgens: "Die Fans sehen auf den ersten Blick düster aus. Aber es begegnet einem hier unglaublich viel Herzlichkeit. Das ist schon etwas ganz Besonderes."


Autor:

Conrad Breyer, W&V
Conrad Breyer

kam über Umwege ins Agenturressort der W&V, das er heute leitet. Als Allrounder sollte er einst einfach nur aushelfen, blieb dann aber. Er liebt alles, was Struktur hat in der Agenturwelt und Werbern unter den Nägeln brennt. Angefangen hat das alles mit einem Praktikum bei Media & Marketing, lange her. Privat engagiert er sich für LSBTI-Rechte, insbesondere in der Ukraine.