Trend 2: Brand Simplification
Die Technik durchdringt zunehmend unseren Alltag und eine Vielzahl an Produkten. Im Vorteil sind hier die Marken, die „Einfachheit“ versprechen wie Amazon, Google, Ikea, Zalando, Apple oder Starbucks. Dies rät auch der Global Simplicity Index 2012. Dieser Erfolgsfaktor wirkt sich auch auf das Markendesign aus: "Komplex aufgebaute Logos mit aufwändigen Schatten, Spiegelungen oder Chromeffekten sind out", sagt Heiko Dertinger, Geschäftsführer Design bei Brandoffice. Google und Amazon haben es mit schlichtem Webdesign vorgemacht. Ebay und Microsoft zogen 2012 mit vereinfachten Logos nach. 2013 stehen auch die digitalen Kanäle – allen voran die neuen mobilen Endgeräte - im Fokus der Markenmacher: "iPad, Surface & Co sorgen für eine neue Übersichtlichkeit, minimalistisches Design und eine klare Nutzerführung, die sich auch auf die Marke auswirken wird", so Dertinger. "Nur die Marken, die es verstehen, diese neue Einfachheit über alle Produkteigenschaften und Markenwerte durchzuziehen, werden Erfolg haben."

Trend 3: Brand Empowerment
Früher hatten Inhalte eine feste Form: als CD, DVD, Magazin, Zeitung oder Buch. Der digitale Wandel löst die Inhalte jedoch aus der Form und macht sie "flüssig". Die mobile Revolution erweitert zusätzlich die Realität – virtuelle Informationen durchdringen unseren Alltag. Das Medienangebot wächst rasant. Doch wenn alles fließt, alles möglich scheint, immer mehr Informationen zur Verfügung stehen, wer gibt dann Orientierung? „Marken sind hier Leuchtürme. Kanalübergreifend“, meint Lucas von Gwinner, Geschäftsführer von Digitaloffice. "Marken werden wichtiger, da sie auch in der Masse des digitalen Informationsangebots die nötige Orientierung bieten. Nur müssen Sie es schaffen, ihr Thema über alle Kanäle hinweg konsequent und konsistent zu besetzen."