Und eigentlich ist es doch auch egal, welche Händlermarke auf dem Bon steht. Oder? 

5 Gründe, warum mir Tengelmann trotzdem fehlen wird 

1.

Auch wenn Edeka verspricht, dass es mehr Vielfalt in den Regalen geben soll: Einige liebgewonnene Produkte wie meine Lieblingskekssorte (Dinkel-Butterkeks: Ist leckerer, als es klingt!) oder die Lieblingstees wird es wohl nicht mehr geben. Leider wurden wir nicht gefragt, was bleiben soll.  

2.

Neckermann, Quelle, Schlecker und nun Tengelmann: Jede Marke aus der Jugend, die verschwindet, führt einem irgendwie auch den eigenen Verfall vor Augen. 

3.

Niemand wird mich mehr charmant an der Kasse fragen: "Sammeln Sie Herzen?" 

4.

 "Ich gehe eben schnell zum Tengelmann." Schon der Name klingt netter. Ein bisschen wie Tante Emma. Edeka hört sich deutlich eckiger an und größer. 

5.

Und dann die Sache mit der Vielfalt. Im Münchner Süden haben wir demnächst die Auswahl zwischen Edeka, Edeka und Edeka. Denn auch der Netto die Straße weiter rauf gehört zum Riesen. Da bleiben dann als Ausweichmöglichkeit nur noch zwei Bio-Supermärkte. Da erinnern dann wenigstens die Preise an Tengelmann.  

   


Autor:

Frauke Schobelt, Ressortleiterin
Frauke Schobelt

ist Ressortleiterin im Online-Ressort und schreibt über alles Mögliche in den Kanälen Marketing und Agenturen. Sie hat ein Faible für Kampagnen, die „Kreation des Tages“ und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.


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