Sex-Epidemie: So werben Unilever und Razorfish für Lynx Attract

Hormon-Chaos weltweit: Mit einem ironischen Unterton warnen Unilever und das Netzwerk Razorfish im neuen TV-Spot vor der Wirkung des neuen Lynx Attract, der englischen Version von Axe. W&V zeigt, wie.

Text: Sebastian Blum

06. Mar. 2012

Nach dem Liebesrausch im Linienbus hat es die ganze Welt erwischt: In dem neuen TV-Spot zeigt Unilver zusammen mit dem Netzwerk Razorfish die "Gefahren" seines neuesten Deos Lynx Attract. Dabei sorgt die weltweit als Axe Anarchy vermarktete Duftserie für Chaos bei Mann und Frau.

Aufgemacht ist das Ganze als Newscast: In einer Sondermeldung berichtet die gefasste Sprecherin von einer neuen Epidemie. Ob in Barcelona oder in New York - überall fallen die Menschen übereinander her. Schuld ist natürlich das neue Lynx Attract, das sogar die Tierwelt Kopf stehen lässt. Auch Warnungen von Seiten der EU sind vergebens. Erliegt doch deren Vertreter dem Charme des neuen Deos. Was folgt ist der nicht ernst gemeinte Aufruf der Nachrichtensprecherin zum Boykott von Lynx Attract.

Der TV-Spot ist Bestandteil einer europaweiten Kampagne bei Unliver. Dieser läuft in 15 Ländern Europas mit elf unterschiedlichen Schauspielerinnen in 13 unterschiedlichen Sprachen an. Parallel laufen Aktionen auf Facebook und Youtube. Das Motto der Kampagne "Unleash the Chaos" entwickelte die Agentur BBH aus London.


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