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Siemens geht Partnerschaft mit dem FC Bayern ein

Der FC Bayern München hat jetzt einen weiteren Platin Partner: Siemens.

Text: Ulrike App

Siemens kann jetzt mit den Bayern-Fans jubeln.
Siemens kann jetzt mit den Bayern-Fans jubeln.

Siemens darf sich jetzt "Performance Partner" der Fußballer und Basketballer des FC Bayern München nennen. Die Zusammenarbeit mit dem Verein läuft zur neuen Saison an und ist bis zum 30. Juni 2020 fixiert. Siemens-Chef Joe Kaeser spricht von "Digitalisierungswissen", das man an den Club weitergibt. Der Konzern soll Technik-Lösungen für die Allianz Arena, die Geschäftsstelle und das Trainingsgelände an der Säbener Straße bereitstellen. Damit sind insbesondere software- und cloudbasierte Services in den Bereichen Energie-, Gebäude- und Sicherheitstechnik gemeint.

Der Siemens-Boss trat gemeinsam mit dem Präsidenten des FC Bayern München, Uli Hoeneß, vor die Presse. Siemens verspricht sich vor allem dank des Fußball-Booms in China, im Mittleren Osten und in den USA mehr Präsenz bei den dortigen Kunden. So hatte der FC Bayern kürzlich ein Büro in Shanghai eröffnet.

Hoeneß zeigt sich auch offen für eine weitergehende Partnerschaft. Neben den Anteilseignern Allianz, Audi und Adidas gebe es "noch Platz", und Siemens wäre dafür ein geeigneter Kandidat. Kaeser ist da etwas zurückhaltender: Man wolle erst einmal sehen, wie sich die nun verkündete Partnerschaft entwickele, und nicht schon einen nächsten Schritt angehen. Siemens sei ein auf Geschäftskunden spezialisiertes Unternehmen, daher sei ein klassisches Sponsoring, etwa über Trikot-Werbung, für das Unternehmen keine Option.

Der Club listet Siemens jetzt bei den "Platin Partner" auf. Insgesamt neun Unternehmen haben aktuell einen solchen Sponsoring-Deal. 


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Ulrike App
Ulrike App

ist bei W&V Online für Digitalthemen zuständig. Und das hat nicht nur mit ihrem Nachnamen zu tun, sondern auch mit ihrer Leidenschaft für Gadgets und Social Media. Sie absolvierte vor ihrer Print-Zeit im Marketing-Ressort der W&V die Berliner Journalisten-Schule und arbeitete als freie Journalistin.