Signs Award für Zeichensetzer

Abendstunden, die ungewöhnlichen Menschen gewidmet sind: die "Zeichensetzer des Jahres" wurden beim Signs-Award ausgezeichnet. Der Eventreport.

Text: Jochen Kalka

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Abendstunden, die ungewöhnlichen Menschen gewidmet sind, den "Zeichensetzern des Jahres". Jenes ungewöhnliche Event im Werkraum-Theater der Münchner Kammerspiele begann mit ungewöhnlichen Reden: Professor Christian Blümelhuber philosophierte über Authentizität, Ex-"Focus"-Chefredakteur und Verleger Wolfram Weimer über zwei Kühe - ein ironischer Mediendiskurs in Anlehnung an den Philosophen Martin Heidegger.

Dann wurden sie verliehen, die Signs Awards, an die Zeichensetzer der Kommunikation: Per Schrei-Laudatio ging eine Trophäe an Christian Meermann, Marketingleiter von Zalando. Meist weniger im Rampenlicht der Kreativen steht man bei MAN Truck & Bus, vertreten von Nina Gutzeit, Kommunikationsleiterin. Harald Meurer wurde als Gründer des Spendenportals Helpdirect.org ausgezeichnet. In der Kategorie "Nachhaltigkeit" nahm "Galileo"-Moderator Stefan Gödde den Signs Award entgegen – für die von Silvia Happel-Zumdohme entwickelte GreenSeven-Week von ProSieben. Und die Telekom, vertreten durch Brigitte Giels, erhielt den Preis für die innovative Multimedia-Kampagne "Million Voices".

Vergeben wird der Award von dem Münchner Verlag Journal International. "Wir wollen als Verlag und Initiator selbst ein Zeichen setzen, da sich die Kommunikationswelt so stark verändert, dass man aktiv und verantwortungsvoll an den Veränderungen mitwirken muss, um für die Zukunft gerüstet zu sein", sagt Stefan Endrös, Verlagsleiter und Erfinder des Signs Award.

Moderiert wurde der Abend von Fernsehmoderatorin Petra Bindl – die Musik kam von der Frauenband Lattemacchiato, auch dies eine ungewöhnliche Mischung: Geige und Gesang. Unter den Gästen waren Béla Anda (bald "Bild"), Ronald Focken (Serviceplan), Ralf Pioch und Melanie Mahler (je Goldgruppe), Melanie Garst und Matthias Völcker (je crossvertise).


Autor:

Jochen Kalka, Chefredakteur
Jochen Kalka

ist jok. Und schon so lange Chefredakteur, dass er über fast jede Persönlichkeit der Branche eine Geschichte erzählen könnte. So drängt es ihn, stets selbst zu schreiben. Auf allen Kanälen.



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