Der der Beginn der neuen Elektro-Ära findet sich in der Wahl des Farbkonzeptes sowie im Design wieder. Wobei das Farbspiel auch eine Hommage an die erste Generation Smart darstelen soll: Von der in Gelb glänzenden Schnauze bis hin zum Schriftzug #21 im Tag-Stil über das matt schwarze Heck. Das Gelb ist angelehnt an die Originalfarbe "hello yellow" und soll den für die Edition so wichtigen Bezug zum Ursprung herstellen.

Fahrerprobung: Smart City Coupés auf den Fernstraßen der USA im Jahr 1998.

Fahrerprobung: Smart City Coupés auf den Fernstraßen der USA im Jahr 1998.

"Reduce to the max" versprach das Konzept der allerersten Fahrzeuge. Die Idee damals: Die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Künstlern. So ließ unter anderem der Schweizer Künstler Roman Signer das Auto durch eine Art Tunnel fahren, an dessen Ende ein Farbeimer über den smart geschüttet wurde. Mit dem Design der Final Collector’s Edition – dem ausgefransten Wechsel von Gelb zu Schwarz – zitiert Grcics Entwurf auch einen Teil dieser Historie. 

"Weit mehr als ein Auto ist und bleibt Smart die große Idee einer neuen urbanen Mobilität. Der entscheidende Schritt, das Angebot ab 2020 auf rein elektrisch umzustellen, ist deshalb nur konsequent. Die Final Collector’s Edition ist für uns gleichermaßen Abschied und Neubeginn und markiert einen bedeutsamen Meilenstein, nicht nur in der Historie smart, sondern vielmehr noch in Richtung Zukunft", fasst Daniel Lescow, Leiter Marken- und Produktmanagement für Smart, die Idee der letzten #21 zusammen.

Über Konstantin Grcic

Konstantin Grcic (*1965) wurde an der John Makepeace School (Dorset, England) zum Tischler ausgebildet, bevor er am Royal College of Art in London Design studierte. 1991 gründete er in München sein eigenes Designstudio, mit dem er inzwischen nach Berlin umgezogen ist. Er arbeitet mit seinem Büro in verschiedenen Bereichen, von Projekten im Bereich Industrie- und Möbeldesign über Ausstellungsdesign bis hin zu Kollaborationen in den Bereichen Architektur und Mode.

Arbeiten von Konstantin Grcic gehören zu den permanenten Sammlungen der wichtigsten Designmuseen der Welt (u.a. MoMA/New York, Centre Georges Pompidou/Paris). Bekannt für reduzierte Stücke, wird Grcic oft als minimalistisch bezeichnet, er selbst spricht lieber von Einfachheit.

#21: Konstantin Grcic und Daniel Lescow vor dem Sondermodell.

#21: Konstantin Grcic und Daniel Lescow vor dem Sondermodell.


Autor:

Katrin Ried

Ist Redakteurin im Marketingressort. Vor ihrem Start bei der W&V beschäftigte sie sich vorwiegend mit Zukunftstechnologien in Mobilität, Energie und städtischen Infrastrukturen. Für Techniktrends interessiert sie sich ebenso wie für Nachhaltigkeit, sozialen und ökologischen Konsum.