Snapple: Analoges Crowdsourcing in den USA

Crowdsourcing gut und schön. Aber dass das alles auch ohne Internet funktionieren kann, zeigt der Getränkehersteller Snapple in einer interessanten US-Kampagne. auf. Snapple regelt das teilweise mit einem - nun ja -Gadget, das bald vergessen sein wird: einem Münzfernsprecher. Film ab!

Der Verbraucher bestimmt heutzutage via Social Web mit, wie die Produkte aussehen sollen. Diesen Grundgedanken greift Getränkehersteller Snapple in seiner aktuellen Kampagne auf. Allerdings geht das ohne Internet vonstatten. Stattdessen mit einer Technik, die bald vergessen sein wird: einem Münzfernsprecher.

Snapple will damit unterstreichen, dass es auf seine Kunden eingeht. Der Spot "The Call" von Stammagentur Deutsch LA zeigt, wie in der schrillen Snapple-Welt Verbraucherwünsche erfüllt werden. Diesmal: leicht gesüßter Eistee. Regisseur Frank Todaro hat einmal mehr die Snapple-Welt zum Leben erweckt, in der sich alles um "den besten Stoff der Welt" dreht. In Schnitt, Tempo und Machart lehnt der Spot sich an den ersten "Better Stuff"-Film von 2009 an.

Dialoge wie aus der Maschinenpistole, die Snapple-Crew und deren hohes Tempo machen die Kampagne aus. Hier ein paar weitere Kostproben.

Beim Getränkehersteller DPSG aus Plano, Texas, sind Regan Ebert (Marketingvorstand Snapple) und Jonathan Rogers (Marketingleiter Snapple) hauptverantwortlich. Im Kreativteam von Deutsch, Los Angeles, sitzen CCO Mark Hunter, Ass. CD/AD Ryan Hitzel und Ass. CD/Text Ryan Scott. Produktion: Moxie Pictures, Los Angeles.


Autor:

Susanne Herrmann
Susanne Herrmann

schreibt als freie Autorin für W&V. Und setzt sich als ehemalige Textchefin und Gelegenheitslektorin für Sprachpräzision ein. Ihre Lieblingsthemen reichen von abenteuerlustigen Gründern über Super Bowl bis Video on Demand – dazwischen bleibt Raum für Medien- und Marketinggeschichten.



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