Die Location passt

Mitten in der belebten Fußgängerzone, hinter dicken Mauern, liegt der Innenhof und vermittelt den Besuchern das Gefühl, einen Geheimtipp entdeckt zu haben. Gleichzeitig sorgt der Standort für regen Publikumsverkehr. Dass der nächste Aldi rund einen Kilometer entfernt ist, stört nicht. Von hier wird die Küche des Pop-Up-Bistros beliefert. Die Lebensmittel mal schnell nachkaufen, die man als leckeres Gericht gerade gegessen hat, wird wahrscheinlich niemand.

Aldi Süd macht ganz auf jung

Aldi Süd macht ganz auf jung

Am Donnerstagabend gibt sich Aldi Mühe, möglichst jung und hip zu erscheinen. Die Gäste sind jung oder tun zumindest so, die Beats, die aus den Boxen hallen, sind modern und tanzbar. Bunte Scheinwerfer vermitteln Club-Atmosphäre.

Die hippe Einrichtung soll junge Leute ansprechen

Die hippe Einrichtung soll junge Leute ansprechen

Die Gäste jedoch tanzen nicht, sie essen. Und vor allem zeigen sie sich. Aldi Süd hat sich viel Mühe gegeben, mehr oder weniger bekannte Stars zur Veranstaltung zu kriegen - die Presse soll schließlich einen Grund haben, vorbeizukommen und zu berichten.

Das Bistro wartet mit einem eigenen Logo auf

Das Bistro wartet mit einem eigenen Logo auf

Aldi verknüpft mit den Bistros die Hoffnung, jünger und angesagter zu wirken. Zumindest am Donnerstagabend in München ist dieser Plan aufgegangen. Hier lesen Sie mehr zum Interview von W&V mit Marketingleiterin Sandra Sibylle Schoofs über die Strategie hinter dem Bistro. 


Autor:

Lena Herrmann
Lena Herrmann

schreibt als Redakteurin für das Marketingressort der W&V unter anderem über Sportmarken und Reisethemen. Beides beschäftigt sie auch in ihrer Freizeit. Dann besteigt sie Berge, fährt mit dem Wohnmobil durch Neuseeland, wandert durch Weinregionen oder sucht nach der perfekten Kletterlinie.