Nutella-Unique-Gläser hässlich versus schön

Nutella-Gläser in der Werbung versus Nutella-Gläser in Reallife

Im zweiten Schritt folgt die Selektion. Dabei wird das Schlechte aussortiert. Das wiederum kann ein Algorithmus nicht. Auch bei Nutella wurden die Designs vor dem Verkauf nicht bewertet oder ausgewählt. Selbst die hässlichsten Entwürfe in den unappetitlichsten Farben landeten ungefiltert im Laden. 

Lila-braune Nutella mit leichtem Grünstich 

Algorithmen können also nur einen Teil eines kreativen Prozesses abbilden. Genauso wie ein Kind, dem ebenfalls das Moment der Bewertung fehlt.

Hätte also Nutella die unzähligen einzelnen Designs vor dem Verkauf bewerten und selektieren lassen, hätte die Aktion perfekt werden können. Ist sie aber nicht. Deshalb muss nun mancher Kunde ein oder zwei Augen zudrücken, wenn er sein Messer im lila-braunen Glas mit leichtem Grünstich versenkt. Fernab von Instagram, im Reallife eben.  

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Autor:

Verena Gründel

ist seit April 2017 für das Marketingressort der W&V tätig. Davor schrieb sie für iBusiness über Digitalthemen. Nach Feierabend kocht und textet sie für ihren Foodblog – und gleicht das viele Essen mit ebenso viel Sport aus. Wenn sie länger frei hat, reist sie am liebsten mit dem Auto durch Lateinamerika, von Mexiko bis an die Südspitze Argentiniens.