Genfer Autosalon :
So inszeniert Opel das GT-Comeback

Spannend, wie Opel das Comeback einer Legende inszeniert. In den sozialen Netzwerken enthüllt der Autohersteller Häppchen für Häppchen das Konzept für den Opel GT Concept, der im März beim Autosalon in Genf vorgestellt wird.

Text: Frauke Schobelt

- 1 Kommentar

Spannend, wie Opel das Comeback einer Legende inszeniert. In den sozialen Netzwerken enthüllt der Autohersteller Häppchen für Häppchen das Konzept für den Opel GT Concept, der im März beim Autosalon in Genf vorgestellt wird. Der zweite Teaser gewährt einen Mini-Blick auf die Neuauflage des legendären Sportwagens - präsentiert von Opel-Chef Karl-Thomas Neumann persönlich.

Wirklich viel zu sehen ist noch nicht von der Sportwagen-Studie - nur ein roter Reifen und die Frontpartie, der Rest bleibt dramatisch im Schatten verborgen. Aber der erste Blick verspricht ein schnittiges Gefährt - und viel Gesprächsstoff auf der Automesse. Denn der GT von 1968 - mit Klappscheinwerfern und Doppel-Auspuff - gilt als Ikone und "Corvette des kleinen Mannes". Die Autopresse mutmaßt, dass Opel das Original und andere Klassiker zitiert, ansonsten aber offenbar weniger auf Nostalgie und Retro-Charme setzt. Ein Blick in die Zukunft passt auch mehr zum Markenversprechen: "Opel hat sich neu erfunden", sagt Neumann. Und: "Verpassen sie nicht, wie es weitergeht." Bis zum nächsten Informationshäppchen.

Der Opel GT Concept ist nicht der erste Versuch, die Auto-Ikone wiederzubeleben. Die Historie des Modells beschreibt Opel im Web. Der neue GT basiert auf Astra-Technik und könnte als Serienversion Anfang 2018 auf den Markt kommen - pünktlich zum 50. Jubiläum der Originalausgabe.

Nicht nur die Autopresse und Fans haben hohe Erwartungen an den GT Concept - auch Opel verspricht sich viel, mindestens wohl einen ordentlichen Anschub für Marke und Image. Ob man Opel ab März wirklich "mit neuen Augen" sieht, wie sich der Autohersteller erhofft? Man darf gespannt sein. Klingt nach einer Fortsetzung von "Umparken im Kopf". 


Autor:

Frauke Schobelt, Ressortleiterin
Frauke Schobelt

ist Ressortleiterin im Online-Ressort und schreibt über alles Mögliche in den Kanälen Marketing und Agenturen. Sie hat ein Faible für Kampagnen, die „Kreation des Tages“ und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.



1 Kommentar

Kommentieren

Anonymous User 24. Januar 2016

Zu blöd, wenn man im Kopf umparkt und sich dabei verfährt. Dann nicht mehr weiss, wo's zur rechten, kreativen Hirnhälfte geht.

Diskutieren Sie mit