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So machen Chefs ihren Pressesprechern das Leben schwer

Kontrollzwang, späte Abgaben, kein Verständnis für Inhalte: Top-Manager kennen viele Möglichkeiten, um ihren Pressesprechern das Leben schwer zu machen. Eine Infografik von News Aktuell und Faktenkontor listet die nervigsten Verhaltensweisen auf, die PR-Arbeit behindern.

Text: Frauke Schobelt

22. Sep. 2015 - 1 Kommentar

Sie verkennen die Relevanz von Inhalten, wissen alles besser, geben zu spät Freigaben und schmeißen dann doch alles wieder um: Viele Top-Manager machen ihren Pressesprechern das Leben so richtig schwer. Wie sehr, das illustriert eine Infografik der dpa-Tochter News Aktuell und Faktenkontor. Sie listet die nervigsten Verhaltensweisen auf, mit denen Chefs die Arbeit ihrer Pressesprecher behindern.

News aktuell und Faktenkontor haben nachgefragt, was PR-Leute am meisten unter Druck setzt. Rund 500 Fach- und Führungskräfte aus Pressestellen haben geantwortet. Die meisten Befragten leiden darunter, dass das Top-Management nicht erkennt, welche Inhalte wirklich wichtig sind (56 Prozent). Enorm nervt auch der Helikopter-Chef: 54 Prozent der Umfrageteilnehmer fühlen sich permanent durch ihren Vorgesetzten kontrolliert. Auf Platz drei folgt die Klage, dass die Vorgesetzten oft ihre Freigaben zu spät erteilen (52 Prozent).

Das Ranking im Detail:


Autor:

Frauke Schobelt, Ressortleiterin
Frauke Schobelt

ist Ressortleiterin im Online-Ressort und schreibt über alles Mögliche in den Kanälen Marketing und Agenturen. Sie hat ein Faible für Kampagnen, die „Kreation des Tages“ und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.



1 Kommentar

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Anonymous User 22. September 2015

Traurig. Schon wieder eine Jammer-Umfrage unter PR-Verantwortlichen. Fordernde Chefs, fiese Kunden, unfaire Kollegen, desinteressierte Journalisten, böses Marketing....
Angesichts dieser regelmäßig vor Selbstmitleid triefenden Kommunikation in eigener Sache muss sich die Branche wirklich nicht über ihre häufig als zu kurz gekommene Rolle im internen Kommunikationsmix wundern. Die Underdog-Strategie ist im Eigenmarketing wahrlich kein guter Berater.
In der PR scheint das aber Tradition zu haben.

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