Was sich gewandelt hat

Es ist noch gar nicht so lange her, da ging es dem Münchner Traditionsunternehmen Rodenstock nicht gut. Im Jahr 2010 drohte sogar die Insolvenz. Doch seitdem hat sich bei dem Brillenfassungen- und Gläserhersteller vieles geändert.

Auch die Zahlen. Die stimmen wieder. 2017 machte das Unternehmen 416 Mio. Euro Umsatz, bei einem Ergebnis von 82 Mio. Euro. Für das Jahr 2018 rechnen die Rodenstock-Manager mit einem Plus von drei bis vier Prozent. Dann soll die 90 Mio. Euro-Grenze geknackt werden. Für 2019 sind sogar die 100 Mio. Euro angepeilt.

Die Fassungen, die Gegenstand der aktuellen Kampagne sind, machen nur rund 10 bis 15 Prozent des Umsatzes von Rodenstock aus. Das große Geschäft macht das 1877 gegründete Unternehmen mit Gläsern. Hier hat sich Rodenstock vor allem auf Gleitsichtgläser spezialisiert und setzt dabei auf die Beratung durch die Partner-Optiker.

Zudem hat Rodenstock zuletzt ein Vermessungsgerät auf den Markt gebracht, mit dem der Optiker hochindividuell das Auge seines Kunden vermessen kann. Die Daten leitet das Gerät dann unmittelbar an die Herstellung weiter.

Mittelstandsmarken wie Rodenstock stehen am 2. April in Hamburg im Mittelpunkt der W&V MAKE - Konferenz für mittelständische Entscheider


Autor:

Lena Herrmann
Lena Herrmann

schreibt als Redakteurin für das Marketingressort der W&V unter anderem über Sportmarken und Reisethemen. Beides beschäftigt sie auch in ihrer Freizeit. Dann besteigt sie Berge, fährt mit dem Wohnmobil durch Neuseeland, wandert durch Weinregionen oder sucht nach der perfekten Kletterlinie.