Interface Design :
So sieht die Zukunft der Deutschen Telekom aus

Von Sprachsteuerung bis zu IoT-Anwendungen: In der Designabteilung der Deutschen Telekom wird die Zukunft der Marke gestaltet. Und die Emanzipation des Bürgers vorbereitet.

Silicon-Valley-Türsteher: Das Design eines Daten-Dashboards der Telekom
Silicon-Valley-Türsteher: Das Design eines Daten-Dashboards der Telekom

Ein Besuch in der Telekom Design Gallery in Bonn ist eine Reise in die Zukunft. Hier steht das, was sich die über 100 Telekom-Designer für die kommenden vier bis sechs Jahre ausgedacht haben.

Hier, im zweiten Stock der Bonner Friedrich-Ebert-Allee 140, geht es weniger um Telefone oder Router. Eine Sprachsteuerung namens "eLiza" steht bei der Deutschen Telekom im Vordergrund. Sowie neuartige Ideen für das Smart Home oder den Einzelhandel in Zeiten von Amazon. Und eine Idee, die einer Emanzipation des digitalen Users gleichkommt.

Es geht um eine digitale Anwendung, die die Datenströme auf dem Smart­phone oder Tablet visualisiert - ein Daten-Dashboard, das in kompakter Form zeigt, welche App momentan wie viele Daten saugt. Man kann diese Anwendung als Silicon-Valley-Türsteher begreifen. Wenn der Wunsch nach Data-Privacy ­stärker wird, bietet der Ver­netzungsdienstleister Telekom seinen Kunden damit eine echte USP, nämlich ganz einfach: Transparenz.

Klar: Auch die Deutsche Telekom braucht eine Zukunftsstrategie. Philipp Thesen, Designchef des Unternehmens, spricht deshalb von der "digitalen Transformation in der Infrastruktur". Das Ziel der Designer: Neue Produkte und Anwendungen aus der Vernetzung heraus erschaffen, die so nah am Menschen sind, dass sich ein Markt für sie zwingend ergibt.

Künstliche Intelligenz schafft neue Produkte. Was bedeutet das für die Gestaltung der Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine? Das Gespräch mit Philipp Thesen in der Telekom Design Gallery gerät zu einem Manifest für die Humanisierung der Technologie. Sie lesen es in der aktuellen W&V-Ausgabe 22/2017.


Autor:

Rolf Schröter
Rolf Schröter

Als Leiter des Marketing-Ressorts der W&V und neugieriger Kurpfälzer interessiert sich Rolf Schröter prinzipiell für alles Mögliche. Ganz besonders mag er, was mit Design und Auto zu tun hat.



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