W&V plus: Sportmarketing :
So spielen die Bundesligisten in den Social Networks

Was die Bundesliga-Vereine in Sachen Social Media leisten, ähnelt ein bisschen dem, was sie auch auf dem Sportplatz können. Erfolgreich die Topklubs, Nachholbedarf beim Rest.

Text: W&V Redaktion

Sie sind munter unterwegs in den sozialen Netzwerken, die Vereine der ersten Fußballbundesliga. Legt man Abonnenten- und Followerzahlen zugrunde, ergeben sich klare Machtverhältnisse: an der Spitze der FC Bayern München mit großem Vorsprung vor Borussia Dortmund, dann, wiederum mit einigem Abstand, Schalke 04.

Der Rest der Liga backt auf Facebook, Instagram und Twitter ungleich kleinere Brötchen. Einzig auf Twitter gelingt es einem Verein, sich zwischen die drei zu mogeln. Das schafft, klar: "Nur der HSV" (Platz 3 knapp vor Schalke).

Auffällig sind die durchweg schwachen Abo- und Klickzahlen auf Youtube. Selbst Bayern München und der BVB sind weit entfernt von dem Zuspruch, den hiesige Youtube-Promis wie Bibi und LeFloid erleben (Bibi: 4,8 Mio. Abonnenten, 1,7 Mrd. Videoabrufe; LeFloid: 3,1 Mio. Abonnenten, 606 Mio. Abrufe).

Den letzten Platz belegt in diesem Ranking RB Leipzig. Der Red-Bull-Klub, immerhin Champions-League-Teilnehmer, hat auf Googles Videoplattform ein überschaubares Publikum: gerade mal 2731 Abonnenten (Stand 01.01.2018).

Überblick

Social Media: Zahl der Abonnenten und Follower

Rangfolge: Tabellenstand nach Hinrunde 2017/18 

 

Facebook

Twitter

Instagram

Youtube

FC Bayern München

43,5 Mio.

4,2 Mio.

11,5 Mio.

802 633

FC Schalke 04

2,8 Mio.

686 000

427 000

78 287

BV 09 Borussia Dortmund

14,9 Mio.

3,1 Mio.

4,8 Mio.

261 684

Bayer 04 Leverkusen

2,7 Mio.

404 000

315 000

5 201

RB Leipzig

346 571

147 000

121 000

2 731

VfL Borussia Mönchengladbach

965 326

470 000

220 000

30 681

TSG 1899 Hoffenheim

273 494

182 000

71 500

9 960

Eintracht Frankfurt

599 408

427 000

126 000

20 021

FC Augsburg

239 982

188 000

61 700

8 599

Hertha BSC

342 708

326 000

94 500

28 200

Hannover 96

331 392

306 000

69 700

21 214

VfL Wolfsburg

1,1 Mio.

272 000

250 000

9 150

SC Freiburg

229 797

250 000

35 300

11 379

VfB Stuttgart

518 385

500 000

132 000

23 344

1. FSV Mainz 05

434 739

175 000

46 000

5 326

SV Werder Bremen

989 428

473 000

147 000

55 182

Hamburger SV

759 521

688 000

173 000

39 334

1. FC Köln

725 693

616 000

158 000

35 312

 

Quelle: W&V-Recherche; Stand: 01.01.2018

Die Traffic-Tabelle

Websites der Bundesligavereine

Rangfolge nach Visits; markiert: Champions-League-Plätze und Abstiegsränge

Rang

 

Visits/Tag

Seitenabrufe/Tag

1.

fcbayern.com

75 000

250 000

2.

bvb.de

43 000

140 000

3.

schalke04.de

23 000

96 000

4.

borussia.de (Gladbach)

23 000

54 000

5.

vfb.de (Stuttgart)

16 000

60 000

6.

eintracht.de (Frankfurt)

14 000

44 000

7.

werder.de

14 000

26 000

8.

dierotenbullen.com (Leipzig)

13 000

25 000

9.

hsv.de

8 600

21 000

10.

scfreiburg.com

8 600

19 000

11.

fc.de (1.   FC Köln)

6 800

14 000

12.

bayer04.de

3 600

11 000

13.

hannover96.de

3 600

11 000

14.

fcaugsburg.de

3 600

3 600

15.

herthabsc.de

3 200

6 400

16.

mainz05.de

2 100

4 300

17.

vfl-wolfsburg.de

1 400

2 900

18.

achtzehn99.de (Hoffenheim)

1 400

1 400

 

Quelle: Alexa/WolframAlpha

Die Instagram-Tabelle

Rangfolge nach Followern; markiert: Champions-League-Plätze und Abstiegsränge

 

Rang

 

Follower

 

1.

FC Bayern München

11,5 Mio.

2.

BV 09 Borussia Dortmund

4,8 Mio.

3.

FC Schalke 04

427 000

­–

4.

Bayer 04 Leverkusen

315 000

é

5.

VfL Wolfsburg

250 000

ê

6.

VfL Borussia Mönchengladbach

220 000

7.

Hamburger SV

173 000

ê

8.

1. FC Köln

158 000

é

9.

SV Werder Bremen

147 000

ê

10.

VfB Stuttgart

132 000

é

11.

Eintracht Frankfurt

126 000

ê

12.

RB Leipzig

121 000

k.A.

13.

Hertha BSC

94 500

é

14.

TSG 1899 Hoffenheim

71 500

ê

15.

Hannover 96

69 700

ê

16.

FC Augsburg

61 700

k.A.

17.

1. FSV Mainz 05

46 000

k.A.

18.

SC Freiburg

35 300

k.A.

 

Quelle: W&V-Recherche; Stand: 01.01.2018

rechte Spalte: Veränderung des Rangs gegenüber Saison 2015/16 (damalige Recherche: Zucker Kommunikation, Berlin)

Mehr dazu lesen Sie im aktuellen W&V plus "Sportmarketing I", das am 22. Januar in W&V 4-2018 erscheint.

 Autor: Martin Bell


Autor:

W&V Redaktion
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