Was nicht außer Haus getrunken wurde, wurde stattdessen daheim getrunken

Rotkäppchen-Mumm rechnet für 2020 mit einem stabilen Jahr auf dem Niveau des Vorjahres, sagte Queisser. "Das, was in der Gastronomie und im Urlaub nicht getrunken wurde, wurde zu Hause getrunken", sagte er. 2019 verkaufte das Unternehmen 301,4 Millionen Flaschen Sekt, Wein und Spirituosen, der Umsatz der Rotkäppchen-Mumm Sektkellereien GmbH lag bei 1,1 Mrd. Euro. In der Gastronomie sei er in diesem Jahr halbiert worden. Dies sei durch den Verkauf im Handel, online und in Fachgeschäften unterm Strich ausgeglichen worden. Es habe keinen Tag Produktionsausfall in den Betrieben und keine Kurzarbeit gegeben.

Den Angaben nach kam 2019 jede zweite in Deutschland gekaufte Flasche Sekt aus dem Hause Rotkäppchen-Mumm. "Davon gehen wir auch 2020 aus", sagte er. Angaben zum Gewinn macht das Unternehmen mit 950 Beschäftigten grundsätzlich nicht. 2019 hatte die Rotkäppchen-Mumm nach eigenen Angaben einen Anteil am deutschen Sektmarkt von 51,6 Prozent. Das Unternehmen berief sich dabei auf Zahlen des Marktforschungsinstituts IRI für den Lebensmitteleinzelhandel. (dpa/lhe)



Lena Herrmann
Autor: Lena Herrmann

schreibt als Redakteurin für das Marketingressort der W&V unter anderem über Sportmarken und Reisethemen. Beides beschäftigt sie auch in ihrer Freizeit. Dann besteigt sie Berge, fährt mit dem Wohnmobil durch Neuseeland und Kanada, wandert durch Weinregionen oder sucht nach der perfekten Kletterlinie.