Sportfachhandel :
Sport Scheck bringt neue Eigenmarke in die Stores

Sport Scheck will mit einer neuen Eigenmarke die Jugend locken.

Text: Lena Herrmann

Das ist das neue Look and Feel von Scheck
Das ist das neue Look and Feel von Scheck

Der zur Otto Group gehörende Sportfachhändler Sport Scheck will mit einer neuen Eigenmarke junge, modebewusste und preissensible Kunden ansprechen. Pünktlich zur kalten Jahreszeit hängen unter dem neuen Markennamen Scheck vor allem Steppjacken und Parkas an den Kleiderständern.

Den Schritt, modernes Lifestyle und Funktionalität zu verbinden, gehen derzeit mehrere Sport- und Outdoormarken. In diese Kerbe schlägt auch Sport Scheck, wird sich bei seinen Zulieferern mit der neuen Eigenmarke aber kaum Freunde machen. Weitere Sport-Scheck-Eigenmarken sind OCK, White Season und Unifit.

Gerade für junge Menschen sind die Eigenmaren jedoch ein Argument, beim Sportfachhändler einzukaufen. Und dieses Geld hat Sport Scheck dringend nötig, Gerade einmal 291 Mio. Euro Umsatz hat Sport Scheck im Geschäftsjahr 2017/18 gemacht, das ist nach 319 Mio. Euro im Jahr 2015/16 ein herber Rückschlag. Vor kurzem erst hatte Sport Scheck angekündigt, das Thema Kleidung stark zurückzufahren und verstärkt auf die Themen Equipment und Ausrüstung zu gehen. Doch der angestrebte Imagewandel kam bei den Konsumenten bisher noch nicht wirklich an. Die Eigenmarke Scheck, die wieder deutlich vom Thema Outdoorsport weggeht, wird da auch nicht helfen können.


Autor:

Lena Herrmann
Lena Herrmann

schreibt als Redakteurin für das Marketingressort der W&V unter anderem über Sportmarken und Reisethemen. Beides beschäftigt sie auch in ihrer Freizeit. Dann besteigt sie Berge, fährt mit dem Wohnmobil durch Neuseeland, wandert durch Weinregionen oder sucht nach der perfekten Kletterlinie.