Spot-Premiere: Die erste weltweite Kampagne von HTC

Handyhersteller HTC startet den ersten globalen TV-Spot überhaupt. W&V Online zeigt ihn exklusiv vorab.

Text: Ulrike App

02. Apr. 2012

Ab sofort schaltet der taiwanesische Smartphone-Hersteller HTC die erste weltweite Kampagne. Im Mittelpunkt: die neue Submarke HTC One. Wie W&V in Ausgabe 10/2012 exklusiv berichtet hat, stehen alle Maßnahmen rund um den Globus unter dem Motto „Recommended by . . .“ (Dt.: Empfohlen von . . .). Kunden sollen zu HTC-Botschaftern werden. „Eigentlich glauben die Leute den Herstellern doch gar nicht unbedingt, wie gut die Smart­phones sind. Deshalb werden jetzt Konsumenten und Experten über unsere Produkte sprechen. Empfehlung ist die beste Werbung“, sagt Stefan Streit, Vice President Marketing and Retail für die EMEA-Länder. Tester bekommen Geräte in die Hand gedrückt und HTC hält ihre Reaktionen fest – im „Doku-Stil“, erläutert Streit.

Daraus kreiert die Agentur Mother, London, TV-, Print-, Online- und Out-of-Home-Material. In dem ersten Fernseh-Spot springen der Fotograf-Student Nick Jojola und die Extrem-Sportlerin Roberta Mancino aus einem Flugzeug. Jojola filmt mit dem One-Handy. Gleichzeitig postet er sein Erlebnis bei Facebook. Um etwas Lokal-Kolorit hinzuzufügen, integrieren Marketingchefs wie der für Deutschland zuständige Manager Martin Kang im zweiten Schritt Kunden aus den jeweiligen Ländern in die Kampagne. Die hiesigen Experten kommen in sozialen Netzwerken und bei der Online-Werbung zu Wort.

Mother, London, agiert eigentlich seit vergangenen Sommer als die neue Agentur für die EMEA-Märkte. Mit dem Gewinn des Pitches dürfen sich die Engländer allerdings nicht als dauerhafter globaler Kreativ-Partner fühlen. HTC lässt wohl auch zukünftig die Agenturen aus den Regionen bei globalen Projekten gegeneinander antreten. Die Adaption in Deutschland übernimmt seit Januar 2012 der Frankfurter Dienstleister HKS13, gegründet im Herbst 2011 von Holger Lutz.


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Ulrike App
Ulrike App

ist bei W&V Online für Digitalthemen zuständig. Und das hat nicht nur mit ihrem Nachnamen zu tun, sondern auch mit ihrer Leidenschaft für Gadgets und Social Media. Sie absolvierte vor ihrer Print-Zeit im Marketing-Ressort der W&V die Berliner Journalisten-Schule und arbeitete als freie Journalistin.



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