Product Placement :
Star Wars zwingt Cruise und BMW zum Frühstart

Das erste Mal in der Geschichte Hollywoods wird ein Kino-Blockbuster ein halbes Jahr vorverlegt. Mission Impossible "Rogue Nation" wäre sonst zu nahe am Filmstart von Star Wars "Das Erwachen der Macht" gewesen. Eine Herausforderung auch für Automobilpartner BMW.

Text: Rolf Schröter

Am 6. August zündet der Actionthriller "Mission Impossible 5" in den deutschen Kinos. Ein halbes Jahr früher als geplant. Es ist das erste Mal in der Geschichte Hollywoods, dass der Start eines Blockbusters vorgezogen wurde. Eigentlich hätte Ethan Hunt alias Tom Cruise erst im Spätherbst ein feindliches Agentennetz atomisieren sollen. Zu spät. Die Vorweihnachtszeit gehört "Star Wars".

Das "Erwachen der Macht", also die siebte Episode im Krieg der Sterne kommt am 17. Dezember in die deutschen Kinos. Es lässt im Advent nicht nur die Kassen der Filmemacher klingeln. Es vergoldet auch die Geschäfte eines imposanten Geschwaders an Lizenzpartnern. Die kreuzen im Gefolge der Sternenkrieger im Markt. Deshalb darf "Mission Impossible" "Star Wars" nicht kannibalisieren.

Das Star-Wars-Epos ist der große Bruder von "Mission Impossible". Beide haben den gleichen Vater: den Hollywood-Produzenten und Regisseur J J Abrams. Und es geht um richtig viel Kohle. Die ersten vier Teile von "Mission Impossible" spielten weltweit mehr als zwei Milliarden Dollar ein. Allein der vierte namens "Phantom Protokoll" brachte dem Studio Paramount Pictures 694 Millionen Dollar.

Das bedeutet gewaltigen Druck nicht nur für die Filmcrew und das Produktionsteam. Es ist auch eine Herausforderung für BMW. Der Münchner Automobilhersteller ist exklusiver Automobilpartner des produzierenden Studios. Gleich fünf verschiedene BMW-Fahrzeuge werden in dem Action-Streifen ordentlich strapaziert. Das klingt aufdringlich, ist es aber nicht. Sondern ein perfektes Beispiel dafür, wie Thema und Marke über Branded Entertainment eine erfolgreiche Symbiose eingehen. 

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Autor:

Rolf Schröter
Rolf Schröter

Als Leiter des Marketing-Ressorts der W&V und neugieriger Kurpfälzer interessiert sich Rolf Schröter prinzipiell für alles Mögliche. Ganz besonders mag er, was mit Design und Auto zu tun hat.