"Wir sind davon überzeugt, dass die Bechergebühr noch mehr unserer Gäste veranlasst, das eigene Verhalten zu überdenken. Wir möchten hier als Vorbild für die Branche vorangehen und sind offen dafür, Erkenntnisse aus der Testphase zu teilen", so Kai Bordel weiter.

Rabatt für Nutzer von Mehrweg-Bechern

WWF beobachten den Testlauf ebenfalls mit großem Interesse: "Wir wollen, dass möglichst viele Menschen wiederverwendbare Becher nutzen, wenn sie unterwegs Kaffee trinken. Wir hoffen, dass eine Bechergebühr zusätzlich zu den bereits gewährten Rabatten für Mehrwegnutzung manchen zu einem Umstieg auf Mehrwegbecher motiviert", sagt Bernhard Bauske, Projektkoordinator Plastikmüll des WWF Deutschland.

Bereits seit Gründung des ersten Coffee House in Deutschland bietet Starbucks Gästen, die sich ihr Getränk im Mehrwegbecher servieren lassen, 30 Cent Rabatt. Das Unternehmen fördert Initiativen von Behörden und NGOs, die sich für eine größere Akzeptanz von Mehrwegbecher-Systemen einsetzen, wie die "Better World Cup Initiative" in Berlin oder den "Kehrwiederbecher" in Hamburg, und unterstützt Projekte und Unternehmen, die an der Herstellung von recyclebaren und kompostierbaren Bechern arbeiten.


Autor:

Belinda Duvinage

legt ein besonderes Augenmerk auf alle Marketing-Themen. Bevor die gebürtige Münchnerin zur W&V kam, legte sie unter anderem Stationen bei burdaforward und dem Münchner Merkur ein, leitete ein regionales Magazin in Göttingen und volontierte bei der HNA in Kassel. Den Feierabend verbringt sie am liebsten mit ihren drei Jungs in der Natur, auf der Yogamatte, beim perfekten Dinner mit Freunden oder, viel zu selten, einem guten Buch.