Die Kampagne geht weiter

Das wollen die Münchner natürlich nicht einfach so hinnehmen: "Dass der stetig wachsende Widerstand gegen Pestizide nun mit Hilfe von Strafanzeigen mundtot gemacht werden soll, ist völlig inakzeptabel", so Fabian Holzheid, Pressesprecher und Vorstand des Umweltinstituts. "Wir werden uns nicht davon einschüchtern lassen, dass die Landesregierung unbequeme Wahrheiten nun als ,üble Nachrede' diffamieren will. Damit gesteht die Landesregierung nur ein, dass ihr die Argumente ausgegangen sind.“

Und auch die Kampagne geht weiter: Die Münchner haben bereits 1000 Plakate mit einer neuen Version drucken lassen; sie werden auch auf der Homepage des Instituts zum Download angeboten.


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde