Argonaut :
Super Bowl 2014: Der Engelspot von Volkswagen

Volkswagen lüftet vorab im Internet das Geheimnis um seinen diesjährigen Super-Bowl-Spot. Die Kreativagentur Argonaut verwandelt in dem Imagefilm VW-Mitarbeiter in Marken-Engel - eine witzige Hommage auf deutsche Gründlichkeit.  

Text: Frauke Schobelt

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Football-Fans fiebern weltweit dem Finale der amerikanischen National Football League am 2. Februar entgegen. Mit viel Trailer-Tantam, vor allem in den sozialen Netzwerken, betrommeln die Werbekunden schon seit Wochen ihren prestigeträchtigen Kurzeinsatz im Werbeblock des Super Bowl.

Während viele Werbekunden ihre Spots erst im Finale enthüllen, hat Volkswagen bereits am Dienstag seinen diesjährigen Super-Bowl-Spot vorgestellt. In dem 60-sekündigen Film mit dem Titel "Wings" liefert der Autokonzern eine humorvolle Hommage auf die viel zitierte deutsche Gründlichkeit und "das Streben nach höchster Qualität". Die Idee dazu hatte die Kreativagentur Argonaut aus San Francisco. Der Großteil der Szenen wurde in der Gläsernen Manufaktur in Dresden gedreht. Mehrere Mitarbeiter der Manufaktur sind in dem Werbespot zu sehen - als Marken-Engel. Denn was passiert, wenn ein VW-Modell 100.000 Meilen gefahren ist..? Und erst bei 200.000 Meilen?

Volkswagen bleibt damit seiner Linie treu und veröffentlicht auch diesmal den Super-Bowl-Spot vor dem Finale im Internet. 2011 präsentierte der Wolfsburger Automobilhersteller als erster Super-Bowl-Werbekunde seinen Spot „The Force“ vorab im Web. Über die sozialen Netzwerke animiert Volkswagen die Fans auch diesmal zum Austausch über den Spot und bietet weitere amüsante Videos, in denen die aus dem „Wings“-Spot bekannten Mitarbeiter auftauchen. Verantwortlich für die umfangreiche Social-Media-Kampagne ist die Agentur Edelman.

Eine Vorgeschmack auf den Spot "Wire" und seine "Entstehungsgeschichte" bot vorab auch der 60-sekündige Film „Algorithm“.

Hier gibt es noch ein Making-of:

Seit fünf Jahren produziert Volkswagen Werbespots speziell für den Super Bowl. In diesem Jahr geht es weniger um ein konkretes Fahrzeugmodell, sondern mehr um die Marke Volkswagen. Der für den amerikanischen Markt entwickelte Passat wird jedoch hervorgehoben. In den Jahren 2012 und 2013 stand der Beetle im Fokus der Super-Bowl-Werbung. 2011 war "The Force" mit fast 60 Millionen Klicks auf Youtube besonders erfolgreich.


Autor:

Frauke Schobelt, Ressortleiterin
Frauke Schobelt

ist Ressortleiterin im Online-Ressort und schreibt über alles Mögliche in den Kanälen Marketing und Agenturen. Sie hat ein Faible für Kampagnen, die „Kreation des Tages“ und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.



5 Kommentare

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Anonymous User 30. Januar 2014

@Patrick: Wieso Versuch? Das Verhältnis Meile:Kilometer wird ja nicht verschwiegen. Und von "in den USA" war auch nicht die Rede, ich denke, das ist global gemeint, auch wenn man es zugegebenermaßen anders verstehen kann ;).

Anonymous User 29. Januar 2014

ernsthaft? idee sehr schön - umsetzung 30 sekunden zu lang. und dann kommt noch ein furz- und ein schniedelwitz. och.

Anonymous User 29. Januar 2014

"Die einen setzen sich mehr für die Marke ein, die anderen weniger..." scheint mir missverstanden worden zu sein - wie der ganze Spot ein eher schräges Bild der Marke und der Menschen dahinter liefert. Statt witzig erscheint mir das alles eher albern. Hinter die Volkswagen-Spots der letzten Jahre fällt dieser nach meinem Geschmack weit zurück.

Anonymous User 29. Januar 2014

Eigentlich ein tolles Konzept und ein lustiger und doch sinnvoller Werbespot - nur sehr schade und fragwürdig finde ich dass man keine einzige IngenieurIN dabei sieht wie sie ihre Flügel bekommt. Die einzige gezeigte Frau könnte auch "nur" eine Assistentin sein, denn sie bekommt ja keine Flügel, sondern stattdessen einen Klapps auf den Hintern. Will man bei VW nur männliche Ingenieure? Versteht mich nicht falsch, ich finde die Szene auch so lustig, aber ich würde mir wirklich wünschen dass man Frauen in dem Spot nicht ausschließlich für einen sexuell angehauchten Witz bräuchte.

Anonymous User 29. Januar 2014

Ein nettes Video, aber fahren wirklich noch so viele Volkswagen mit 160.000 Kilometer auf dem Tacho in den USA ? 1 Meile entspricht 1,60 Kilometer. Netter Versuch....

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