In der Politik fällt das Echo auf die verabschiedete Tabakrichtline geteilt aus: Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) erklärt, mit den Bildern von offenen Raucherbeinen wolle man Nichtrauchern den Griff zur Zigarette "vergällen". Linken und Grünen gehen die Regelungen allerdings nicht weit genug. Sie forderten in der Debatte vor allem ein vollständiges Werbeverbot.

Die Reaktionen der Hersteller fallen dagegen einstimmig aus. Die Rede ist von einem "rabenschwarzen Tag für die deutsche Tabakwirtschaft". Der Deutsche Zigarettenverband (DZV) und der Verband der deutschen Rauchtabakindustrie (VdR) beklagten, das Gesetz führe zu einem Verlust von vielen Arbeitsplätzen bei kleinen und mittelständischen Produzenten.