O2-Pitch :
Telefónica und Kolle Rebbe wehren sich gegen Dumping-Gerüchte

Telefónica Deutschland hat Branchengerüchte dementiert, wonach die neue O2-Agentur Kolle Rebbe ungewöhnlich geringe Stundensätze angeboten und den Pitch dadurch gewonnen hätte.

Text: W&V Redaktion

09. Oct. 2015 - 6 Kommentare

Telefónica Deutschland hat Branchengerüchte dementiert, wonach die neue O2-Agentur Kolle Rebbe ungewöhnlich geringe Stundensätze angeboten und den Pitch dadurch gewonnen hätte. Üblich sind zwischen 100 und 150 Euro; im Fall Kolle Rebbe und O2 kursiert in Hamburger Werberkreisen die Zahl 75. "Diese Informationen sind nicht korrekt", so ein Unternehmenssprecher auf W&V-Anfrage. 

Auch Agenturchef Stefan Kolle weist die Gerüchte zurück. Niedrighonorare seien "keine Technik, mit der Kolle Rebbe arbeitet. Wir sind komplett unabhängig und inhabergeführt: Das heißt, es ist unser Geld und wir können es uns nicht leisten, irgendein Unternehmen oder gar einen Konzern zu subventionieren."

W&V wird am Montag weiter über das Thema Agenturkonditionen berichten.


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6 Kommentare

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Anonymous User 12. Oktober 2015

75 euro für Junioren sind in Kalkulationen keine seltenheit. Wenn sich aber eine Agentur auf 75 euro für alles pro stunde einlässt, sollte man die GFs feuern. da gibt es keine strategie die so eine unfassbare dummheit rechtfertigen würde.

Anonymous User 12. Oktober 2015

100,- bis 150,- pro Stunde.
Sind viel für den Textpraktikanten.
Aber wenig für den GF Kreation.
Über wessen Stundensatz reden wir hier?

Anonymous User 12. Oktober 2015

...selbst wenn es 75,- € je Stunde wären, entspräche das immer noch einem Tagessatz von 600,- €. Wenn dann alle Stunden sauber abgerechnet werden können, wird da immer noch ordentlich Geld verdient.
100,- € - 150,- € werden in der Regel a) eh nicht mehr erzielt, sind b) nicht zeitgemäß und entsprechen c) meist nicht der gelieferten Leistung.
Aber was soll's - am Ende reden wir hier vom Sack Reis in China.

Anonymous User 11. Oktober 2015

Warum wird solchen schlechten Verlierern von Seiten der W&V so eine große Bühne geboten? Und wieso fragt sich keiner, was die von ihren anonymen Anschuldigungen haben? Wenn ich das richtig gelesen habe, handelt es sich bis auf Thjnk übrigens nur um Telefonica-Agenturen!

Was (fast) jeder weiss: In Pitches geht es um Strategie, Ideen und Persönlichkeit. Erst wenn das stimmt, hat man eine gute Verhandlungssituation.

Vielleicht sollten die Verlierer sich einfach mal eingestehen, dass sie da nicht top waren.

Gratuliere Kolle Rebbe zum Gewinn! Gratuliere auch zum Neid der Verlierer BBDO, Ogilvy, Grey und Thjnk. Beides muss man sich schliesslich hart erarbeiten.

Anonymous User 10. Oktober 2015

Wir haben auch schon mal gegen Kolle Rebbe verloren. Aber nicht, weil sie so billig waren. Völliger Quatsch. Man muss neidlos anerkennen, dass die Leute einen sehr guten Job machen. Glückwunsch!

Anonymous User 9. Oktober 2015

Das ist immer der Reflex aller Verlierer: geilen Job gemacht, aber ein faires Honorar verlangt. Und der Sieger hat's nur über Dumping bekommen. Strategie und Team waren scheiße, aber billig war's. Glückwunsch zum Etatgewinn - well deserved!

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