Abrechnung :
Tina Müller im Playboy

Nein, sie hat sich nicht ausgezogen. Sondern ein Interview gegeben. Tina Müller, vier Jahre lang im Top-Management von Opel sagt über die Branche: "Da muss sich noch einiges tun!"

Text: Rolf Schröter

Tina Müller kritisiert den Frauenmangel in der Autobranche
Tina Müller kritisiert den Frauenmangel in der Autobranche

Sie hat wirklich Recht. Die angehende neue Douglas-Vorstandschefin Tina Müller geht in ihrem letzten Interview als Marketing-Vorstand von Opel mit der Autobranche ins Gericht - und kritisiert deren Frauenmangel.

"In den Vorständen der Unternehmen hat sich tatsächlich noch nicht so viel getan in Sachen weibliche Präsenz", kritisiert Müller. "Neben der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist das sicher nach wie vor auch eine Kulturfrage. Und das ist in der Automobilindustrie vielleicht noch etwas stärker ausgeprägt als in anderen Branchen", so die 49-Jährige im Magazin Playboy. Ihr Urteil: "Da muss sich noch einiges tun."

Im Opel-Vorstand war Tina Müller für die strategische Marken- und Produktführung zuständig und zeichnete verantwortlich für die Marken-Slogans "Umparken im Kopf" von 2014 und "Die Zukunft gehört allen" von 2017. Vor ihrem Wechsel zu Opel vor vier Jahren hatte sie Karriere bei Henkel gemacht und dort als Chief Marketing Officer unter anderem die Haarkosmetikmarke Schwarzkopf aufgefrischt. Vom 1. November an wird sie die Parfümeriekette Douglas als CEO leiten.

Die November-Ausgabe des Playboy mit dem kompletten Interview erscheint am 12. Oktober. Das Interview ist jetzt bereits zu lesen auf www.playboy.de.


Autor:

Rolf Schröter
Rolf Schröter

Als Leiter des Marketing-Ressorts der W&V und neugieriger Kurpfälzer interessiert sich Rolf Schröter prinzipiell für alles Mögliche. Ganz besonders mag er, was mit Design und Auto zu tun hat.