Die BBC berichtete am Montag unter Berufung auf zwei informierte Quellen bei Uber, Kalanick könne sich vom Chefposten zurückziehen, sobald der neue Zuständige für das operative Geschäft gefunden sei. Kalanick gilt als treibende Kraft hinter der globalen Expansion von Uber - aber auch als polarisierender und aggressiver Manager.

Unterdessen verlässt am Monatsende mit dem Chef der Karten-Entwicklung und der Business-Plattform Brian McClendon noch ein Top-Manager Uber. Er gehe aber ohne böses Blut und wolle in die Politik in seiner Heimat Kansas einsteigen, berichtete die "New York Times". Seit Jahresbeginn sind schon mehrere profilierte Manager weg, unter anderem Produktchef Ed Baker, Raffi Krikorian aus dem Roboterwagen-Bereich sowie der Top-Entwickler Amit Singhal, weil der Uber den Vorwurf sexueller Belästigung bei seinem vorherigen Arbeitgeber Google verschwiegen hatte. (dpa)


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W&V Redaktion
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