Wie sehr haben Sie sich selbst in die Peugeot-Virals eingebracht?

Zuerst war geplant, alles mit Darstellern zu inszenieren. Dann entstand zusammen mit Euro RSCG die Idee, mich zu tarnen und die Reaktionen der Leute einzufangen, also in etwa das Versteckte Kamera-Prinzip. Ein Film hat die abstruse Geschichte, dass wir für einen Werbespot den iOn über ein Haus schießen wollen. Das war schon ein riskantes Unterfangen. Ich finde es gut, dass Peugeot so mutig war.

Die Virals sind also Werbung, wie Sie sich das vorstellen?

Ja, mir gefällt die schräge Herangehensweise. Es gibt in Deutschland viele Spots, bei denen ich denke: Wer schaut sich das an? Da sind andere Länder wirklich weiter, zum Beispiel in Skandinavien oder Spanien.

Fahren Sie jetzt selbst ein Elektro-Auto?

Es ist schon toll, wenn ein Auto kein Benzin braucht. Ich fand es sehr ungewohnt, dass man gar nichts hört. Leider ist der iOn für mich etwas zu klein, da ich vier Kinder habe. Sobald es aber eine größere Variante gibt, natürlich.


Autor:

Ulrike App
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ist bei W&V Online für Digitalthemen zuständig. Und das hat nicht nur mit ihrem Nachnamen zu tun, sondern auch mit ihrer Leidenschaft für Gadgets und Social Media. Sie absolvierte vor ihrer Print-Zeit im Marketing-Ressort der W&V die Berliner Journalisten-Schule und arbeitete als freie Journalistin.