Ambient Media :
"Traum vorm Fliegen": Sixt dekoriert schlafende Passagiere

Für eine Ambient-Aktion spannt der Autovermieter Sixt wartende Flughafenpassagiere ein. Ohne ihr Wissen, denn sie schlafen tief und fest.

Text: Frauke Schobelt

- 5 Kommentare

Von Ambient-Aktionen hört man nicht mehr so viel in letzter Zeit. Scheinbar haben sich diese Werbespiele im öffentlichen Raum etwas abgenutzt. Immer wieder dafür zu haben ist jedoch Flughafengroßwerber Sixt. Schließlich ist an Flughäfen die geballte Zielgruppe unterwegs - oft gefangen in der Warteschleife am Terminal und hungrig nach Abwechslung. Dies macht sich der Autovermieter für sein aktuelles Video "Der Traum vorm Fliegen" zunutze, aktuell unterwegs in den sozialen Netzwerken. Der Autovermieter spannt dafür ahnungslose Flughafenpassagiere für seine Werbezwecke ein - ohne ihr Wissen, denn sie schlafen tief und fest.

Lange Wartezeiten auf Flughäfen lassen sich auf vielfältige Weise überbrücken: Mit Arbeit, Gesprächen, exzessivem Smartphone-Gebrauch, Lesen, Futtern, Shoppen - oder eben einem kleinen Nickerchen. Je nachdem, wie viele Flugmeilen einem schon in den Knochen stecken. Sixt schickte Promoter los, die schlummernde Passagiere mit orangefarbenen "Traumwolken" dekorierten. Darauf abgebildet: verschiedene Mietwagen und der Hinweis auf die Marke. Auch Wettbewerber Europcar konnte Sixt noch eins auswischen.

Die anderen Passagiere amüsierten sich über die lebenden Werbemotive. Und die wehrlosen Schlafenden rückten unfreiwillig ins Rampenlicht. Wie die Passagiere beim Aufwachen reagierten, dokumentiert der Film leider nicht.


Autor:

Frauke Schobelt, Ressortleiterin
Frauke Schobelt

ist Ressortleiterin im Online-Ressort und schreibt über alles Mögliche in den Kanälen Marketing und Agenturen. Sie hat ein Faible für Kampagnen, die „Kreation des Tages“ und die Nordsee. Und für den Kaffeeautomaten. Seit 2000 im Verlag W&V.



5 Kommentare

Kommentieren

Anonymous User 15. Februar 2016

Dass diese Ahnungslosen nach ein paar Sekunden aufstehen und mit dem Kamerateam zum nächsten Drehort gehen, war schon bemerkenswert – damals, als wir zufällig auch abends in München rumliefen... Aber vielleicht haben sie ja tatsächlich jemand schlafend erwischt. Vielleicht...

Anonymous User 15. Februar 2016

I don't want to live on this planet anymore.

Anonymous User 15. Februar 2016

Geil, die beste deutsche Kreation seit langer, langer Zeit.

Anonymous User 15. Februar 2016

Äh, 2016 ist wieder ein Jahr, in dem JvM bei Awards einreicht, oder?

Anonymous User 15. Februar 2016

Ähhh...gab's vor Jahren schon. Jetzt nochmal mit Casefilm?

Diskutieren Sie mit