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Das heizte die Kritik in den einschlägigen Channels, insbesondere auf Instagram, weiter an. Und zwar so sehr, dass sich True Fruits jetzt erneut zu Wort meldete – mit einem Posting, das relativ deutlich zeigt, dass dem Unternehmen nun der Geduldsfaden gerissen ist.

"Ja, wir sind diskriminierend", leiten die Saftmacher ihre Erklärung ein. "Man wirft uns Rassismus, Sexismus oder gar Förderung von 'Rape Culture' vor. Wir sind das regelmäßige Lamento einiger Zwangsempörter gewöhnt und entschuldigen und bei allen, die davon ebenfalls zu recht gelangweilt sind." Man finde Rassismus "genauso zum Kotzen wie alle Formen der Diskriminierung". Die Vorstellung, dass ein Unternehmen ihrer Größe aus rassistischer Propaganda Kapital schlagen wolle, zeuge "von wenig Geistesschmalz".

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Auch aus diesem Grund will man bei True Fruits weiter an der bisherigen Werbestrategie festhalten. "Ihr werdet bei uns also immer wieder auf diese Art der Kommunikation stoßen, die dumme Menschen falsch verstehen könnten." Zur Sicherheit werde man aber jegliche Kommnikationsmaßnahme des Hauses in Zukunft mit dem Warnhinweis "Achtung, diese Werbung könnte von dummen Menschen missverstanden werden" versehen.

"Niemand zwingt Euch zum Kauf"

Zum Abschluss gibt es noch einen Tipp für die Kritiker: "Niemand zwingt Euch, unserern Kram zu kaufen oder unseren Unterhaltungskanälen zu folgen. Euer Puls wird es Euch danken und wir haben unsere Ruhe. Karma tut ihr übriges und alles wird gut. Namaste, ihr süssen Pissnelken."

Deutliche Worte, mit denen True Fruits – Provokation hin, Provokation her – diesmal aber wohl über das Ziel hinausgeschossen ist. Das Statement wird von vielen Nutzern als beleidigend, arrogant und unreif empfunden. Auch, dass man sich so selbst zum Opfer stilisiere, werfen einige der Marke vor.

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Der schwarze Smoothie, den das Unternehmen vom Markt nahm, sei übrigens - anders als im vorherigen Post behauptet - doch nicht wegen der Kritik entfernt worden, teilen die Bonner mit. Sondern einfach nur, weil er sich zu schlecht verkauft habe.

„Ist True Fruits mit dieser Aktion über das Ziel hinausgeschossen?”


Autor:

Manuela Pauker
Manuela Pauker

leitet das Medienressort der gedruckten W&V. Blattmacherin wollte sie schon früh werden, doch leider gab es zum 14. Geburtstag statt des erhofften Kopierers (zum Produzieren einer Zeitschrift) einen Wandteppich zum Selbstknüpfen. Printmedien blieben dennoch ihre Leidenschaft – auch wenn sie parallel zum TV-Serienjunkie wurde