US-Kultmarke :
Trump animiert Biker zum Boykott von Harley-Davidson

Falls der US-Motorradhersteller Harley-Davidson Teile seiner Produktion ins Ausland verlagert, würde es Präsident Donald Trump begrüßen, wenn Biker die Kultmarke künftig boykottieren.

Text: Markus Weber

Harley-Davidson kämpft mit den EU-Strafzöllen auf seine Motorräder.
Harley-Davidson kämpft mit den EU-Strafzöllen auf seine Motorräder.

Das hat der amerikanische Präsident jetzt in einem entsprechenden Tweet deutlich gemacht. Viele Harley-Davidson-Besitzer planen Donald Trump zu Folge einen Boykott, falls Teile der US-Produktion ins Ausland verlagert würden. Das finde er "großartig", twitterte Trump am Sonntag.

Der Motorradhersteller hatte Ende Juni offiziell angekündigt, innerhalb der nächsten neun bis 18 Monate Teile seiner Produktion aus den USA zu verlagern. Grund dafür seien die von der EU verhängten Strafzölle auf diverse US-Produkte - als Antwort auf die von den USA erhobenen Einfuhrzölle auf Stahl und Aluminium.

Die EU-Strafzölle verteuern jedes Harley-Motorrad um knapp 2000 Euro. Europa ist für Harley-Davidson der zweitwichtigste Markt der Welt und folgt gleich nach dem US-Heimatmarkt.

Trumps Tweet vom Sonntag:

Twitter-Inhalte aktivieren

Ja, ich möchte Inhalte von Twitter angezeigt bekommen. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Autor:

Markus Weber, Redakteur W&V
Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.