Autonomes Fahren :
Uber testet mit Volvo selbstfahrende Autos

Uber schließt sich mit dem schwedischen Autohersteller Volvo zusammen und bietet in einem Pilotprojekt in Pittsburgh die Beförderung mit selbstfahrenden Autos.

Text: W&V Redaktion

Ab 2017 werden 100 selbstfahrende Volvo XC90 auf ausgewählten Straßen rund um Göteborg unterwegs sein. Und in diesem Jahr schon in Pittsburgh.
Ab 2017 werden 100 selbstfahrende Volvo XC90 auf ausgewählten Straßen rund um Göteborg unterwegs sein. Und in diesem Jahr schon in Pittsburgh.

Uber schließt sich mit dem schwedischen Autohersteller Volvo zusammen und testet selbstfahrende Autos. Zunächst steht die neue Beförderung Fahrgästen in der US-Stadt Pittsburgh zur Verfügung. Der Fahrdienst-Vermittler wolle die Technik gleich kommerziell nutzen, sagte Gründer und Chef Travis Kalanick dem Finanzdienst Bloomberg. "Es kann nicht nur um Wissenschaft gehen." Menschen am Steuer sollen die Fahrten beaufsichtigen. Damit setzt Uber als erster Anbieter selbstfahrende Autos im Geschäft ein.

Uber bringt in diesem Monat die ersten zu Roboterwagen umgebauten Fahrzeuge des Herstellers Volvo auf die Straße in Pittsburgh. Die Unternehmen stecken gemeinsam rund 300 Millionen Dollar (265 Mio Euro) in das Projekt, wie sie am Donnerstag mitteilten. Volvo, Teil des chinesischen Geely-Konzerns, soll bis Jahresende rund 100 SUV des Modells XC90 liefern. "Mehr als eine Million Menschen sterben pro Jahr bei Autounfällen. Techniken zum autonomen Fahren können diese Tragödien verhindern, allerdings schaffen wir das nicht allein. Aus diesem Grund ist die Partnerschaft mit einem großen Autohersteller wie Volvo so wichtig", erklärt Travis Kalanick, CEO von Uber. Das Unternehmen betonte jedoch, man wolle auch mit anderen Herstellern zusammenarbeiten. 

2017 startet Volvo ein Projekt in Göteborg

Zugleich vereinbarte Uber laut Bloomberg bereits im Juli den Kauf des Start-ups Otto, das heutige Lastwagen mit Technologie für autonomes Fahren ausstatten will. Die Firma wurde Anfang des Jahres von erfahrenen Experten gegründet, die früher unter anderem bei Google, Apple und Tesla gearbeitet hatten. (dpa/fs)


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