Politischer Hintergrund. Oder doch nicht?

"Wir glauben fest an gleiche Rechte für alle, dazu gehört auch die Unterstützung der LGBTQI+-Community", schrieb die UEFA nun zu den Sponsoren-Aktionen und verwies auf die eigene "Equal Game"-Kampagne.

Das Verbot in München hatte der Dachverband mit dem politischen Hintergrund des Antrags begründet. Die UEFA war wegen der Entscheidung massiv in die Kritik geraten.
Am Abend teilte die UEFA weiter mit, dass sie den ungarischen Verband informiert habe, dass Flaggen mit einem Regenbogen nicht politisch und im Stadion erlaubt seien. Damit durften Fans derartige Fahnen mit zum Spiel der Niederlande gegen Tschechien in die Puskas Arena nehmen. Die UEFA wies niederländische Medienberichte zurück, dass Regenbogen-Symbole in der Fanzone der ungarischen Hauptstadt verboten seien.

Die Abkürzung LGBTQI+ steht für Lesben, Schwule, Bisexuelle, queere, Trans- und andere nicht-heterosexuelle Menschen beziehungsweise Menschen, die sich nicht mit dem traditionellen Rollenbild von Mann und Frau oder anderen gesellschaftlichen Normen rund um Geschlecht und Sexualität identifizieren. (dpa/st)



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Autor: W&V Redaktion

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