Under Armour unter Druck

Under Armour steht unter Druck. Die Zahlen der Marke sind eingebrochen. Im dritten Quartel 2019 sanken die Umsätze um ein Prozent auf 1,4 Mrd. Dollar. Parallel korrigierte das Unternehmen die Erwartungen. So geht der US-Konzern nur noch von einem Umsatzanstieg von zwei Prozent aus und nicht mehr von einst anvisierten drei bis vier Prozent.

Under Armour hat mit seiner konsequenten Ausrichtung auf das Thema Sport, Sieg und Kampf den Athleisure-Trend verschlafen, wie Marktbeobachter analysieren. Die Konkurrenten Adidas, Nike und auch Lululemoon haben deutlich besser verstanden, Kleidung zu entwickeln, die sowohl für das Sportstudio als auch für die Straße tragbar sind und transportieren damit auch ein Lebensgefühl der Lässigkeit, Sportlichkeit und Einfachheit, die Under Armour mit seiner schon fast verbissenen Haltung fehlt.


Autor:

Lena Herrmann
Lena Herrmann

schreibt als Redakteurin für das Marketingressort der W&V unter anderem über Sportmarken und Reisethemen. Beides beschäftigt sie auch in ihrer Freizeit. Dann besteigt sie Berge, fährt mit dem Wohnmobil durch Neuseeland und Kanada, wandert durch Weinregionen oder sucht nach der perfekten Kletterlinie.