Urlaubswagen-Ulla: Sixt legt nochmal nach

Gefundenes Fressen für Sixt: Der Autovermieter hat die Kampagne mit Gesundheitsministerin Ulla Schmidt als unfreiwilligem Testimonial weitergedreht.

Text: Lena Herrmann

Autovermieter Sixt hat die Kampagne mit Gesundheitsministerin Ulla Schmidt als unfreiwilligem Testimonial weitergedreht. In mehreren großen Tageszeitungen erscheinen weitere provokante, von Jung von Matt/Elbe entwickelte Motive.

So sieht man in "FAZ" und "SZ" Schmidt mit einer Sixt-Kundenkarte in der Hand, darunter ihr Versprechen: "Nächstes Mal miete ich bei Sixt". Ein zweites Motiv erscheint als Doppelseite im "Handelsblatt". Es zeigt die SPD-Politikerin neben einer Counter-Dame von Sixt und der Empfehlung für Spanienurlauber, dass sie zu Frauen mit günstigen Autos lieber "Hola" statt "Ulla" sagen sollen. Sixt ist dafür bekannt, dass er aktuelle Anlässe gerne spontan in Anzeigenmotive verwandelt. Dafür hat das Unternehmen immer wieder Ärger mit führenden Politikern riskiert, u.a. mit Schmidts Ex-Parteifreund Oskar Lafontaine.


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Lena Herrmann
Lena Herrmann

schreibt als Redakteurin für das Marketingressort der W&V unter anderem über Sportmarken und Reisethemen. Beides beschäftigt sie auch in ihrer Freizeit. Dann besteigt sie Berge, fährt mit dem Wohnmobil durch Neuseeland, wandert durch Weinregionen oder sucht nach der perfekten Kletterlinie.