Markenstrategie :
US-Sportmarke Under Armour greift im Fußball an

Under Armour will in Deutschland als Marke sichtbarer werden. Gegenüber "Capital" kündigt Auslandsvorstand Maurath deshalb Marketing-Investitionen in Fußball-Spieler an.

Text: W&V Redaktion

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Der US-Sportartikelhersteller Under Armour will im Fußballgeschäft in Deutschland und Europa aufrüsten. "Wir brauchen langfristig ein Portfolio von zehn, 20, 30 Spielern, um wirklich sichtbar zu sein. Da müssen wir auch Geld in die Hand nehmen", sagte der für das Auslandsgeschäft zuständige Under-Armour-Vorstand Charlie Maurath dem Wirtschaftsmagazin "Capital".

Das rasant wachsende US-Unternehmen ist nach Umsatz bereits die drittgrößte Sportmarke der Welt - hinter Nike und Adidas. Im Fußball hinkt Under Armour aber noch weit hinter den Konkurrenten hinterher. Im Sommer starten die Amerikaner ihre Offensive im deutschen Profifußball als Ausrüster des Zweitligisten FC St. Pauli.

Das verstärkte Engagement im Fußball ist Teil der globalen Wachstumsstrategie, mit der Under Armour den Abstand zu den Wettbewerbern verkürzen will. Bislang macht das Unternehmen fast 90 Prozent seines Umsatzes von zuletzt knapp vier Mrd. Dollar in Nordamerika. Ziel sei es, den internationalen Umsatz bis 2020 auf drei Mrd. Dollar zu steigern, sagte Maurath gegenüber "Capital".

Ende Februar setzte Under Armour seine globale Marketingkampagne "Rule Yourself" fort, mit der die Marke im Sommer 2015 beeindruckte. Die neuen Spots gewähren einen Blick hinter die Kulissen und zeigen Licht und Schatten im Leben von Spitzensportlern.   


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