Was bedeutet der Trend zum Streaming für Werbekunden?

Die Angst vor Entwöhnung auf der einen, der veränderte Fußballkonsum auf der anderen Seite. Was bedeutet all das für Marken und Sponsoren? Dass keine Zuschauer mehr ins Stadion dürfen, ist für Sponsoren natürlich ein großer Nachteil. Andererseits bietet gerade der Trend zum Streaming für Werbekunden auch einige Vorteile: Eine Buchung ist hier zum Beispiel nicht so teuer wie bei klassischer TV-Werbung. Dazu ist eine personalisierte Ansprache eng umrissener Zielgruppen möglich. Es können individuelle Spots ausgespielt werden. In Kombination mit linearem TV ist auf diese Weise eine starke Werbewirkung möglich.

Auch wenn die aktuelle Situation mit Spielen in praktisch menschenleeren Stadien für Fans und Sponsoren eine überaus traurige Angelegenheit ist, so gibt es doch auch ein paar positive Nebeneffekte: unter anderem mehr Konzentration auf den Sport, weniger Provokation und Schauspielerei auf dem Platz, keine Aggressionen abseits des Spielfeldes.

Trotzdem freuen wir uns natürlich alle wieder auf eine Rückkehr in die Stadien - irgendwann.



Markus Weber, Redakteur W&V
Autor: Markus Weber

ist in der Online-Redaktion für Agenturthemen zuständig. Bei W&V schreibt er seit 15 Jahren über Werbeagenturen. Volontiert hat er beim Online-Marketing-Titel „E-Market“. 2010 war er verantwortlich für den Aufbau der W&V-Facebookpräsenz. Der Beinahe-Jurist mit kaufmännischer Ausbildung hat ein Faible für Osteuropa.